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Urnenreihengrabstätte als Baumgrabstelle

Baumbestattungen sind möglich ab dem 01.04.2016

Bestattungen von Urnen sind an besonders ausgewiesenen Bäumen im Wurzelbereich der Bäume möglich. Baumgrabstätten werden der Reihe nach belegt und im Todesfall für die Dauer der Ruhefrist zur Beisetzung einer Aschenurne zugeteilt.

Bei Baumgrabstätten handelt es sich um Einzelgrabstätten, somit kann im Laufe der Ruhefrist nur eine Urne beigesetzt werden. Die Urne darf nur aus leicht verrottbarem Material hergestellt sein.

Die Ruhefrist für Baumgrabstätten beträgt 25 Jahre. Eine Verlängerung der Ruhefrist oder ein Wiedererwerb des Nutzungsrechts ist nicht möglich.

Sollte der Baum im Laufe des Nutzungsrechtes unrettbar beschädigt oder zerstört werden, ist die Stadt zur Ersatzpflanzung eines neuen Baumes verpflichtet.

Die Kennzeichnung der Baumgrabstätte erfolgt durch die Friedhofsverwaltung mit einer Abdeckplatte über der Urne, deren Größe, Farbe, Schriftart und Schriftgröße durch die Stadt festgelegt wird. Auf den Abdeckplatten werden Name, Vorname(n), Geburts- und Sterbejahr eingraviert. Die Beschaffung und Verlegung der Platte erfolgt durch die Friedhofsverwaltung.

Es ist untersagt, die Bäume und deren Umfeld darüber hinaus zu bearbeiten, zu schmücken oder in sonstiger Weise zu verändern. Das Ablegen von Grabschmuck und anderen Gegenständen auf der Grabstätte ist nicht gestattet. Nur in den Monaten November und Dezember sind Grablichter auf den Gräbern zulässig. Sonstige Grabeinfassungen sind nicht zugelassen.

Die Rasenbepflanzung und Pflege der Grabstätte obliegt ausschließlich der Stadt. Pflegeeingriffe sind insbesondere zulässig, soweit dieses aus Gründen der Verkehrssicherheit geboten ist.

 

Gebühren

Bestattungsgebühr Urne*                            300,00 Euro
Friedhofsunterhaltungsgebühr                     300,00 Euro
Erwerb des Nutzungsrecht für 25 Jahre       350,00 Euro
GESAMT                                                      950,00 Euro


* Wir bitten um Beachtung, dass in der Gebührenordnung keine Unterscheidung getroffen wird, ob nur ein Teil des Gebührentatbestandes erfolgt ist. Die Gebührenschuld entsteht in jedem Fall in vollem Umfang, unabhängig davon, ob ein Bestatter auf Wunsch der Angehörigen die Urne absenkt. Der Aushub und Verschluss eines Grabes kann grundsätzlich nur durch die Friedhofsverwaltung bzw. einem von ihr beauftragten Dritten erfolgen.


Weitere Gebühren:

Bei Bestattungen, die freitags nach 13.00 Uhr stattfinden, ist ein Zuschlag von 30%* zu den o.g. Bestattungsgebühren zu entrichten (d. h. zusätzlich 90,00 Euro).

Benutzung der Trauerhalle (betrifft nur die Stadtteile Münzenberg und Gambach): 300,00 Euro
Benutzung der Kühlzelle, pro angefangenem Tag: 33,00 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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