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Mütterrente

Mütterrente

Die Mütterrente bezeichnet die bessere Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. Für sie wurde bislang ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt. Ab dem 1. Juli 2014 wird allen betroffenen Müttern (und Vätern) ein zusätzliches Jahr Kindererziehungszeit gutgeschrieben. Somit erhöht sich die monatliche Rente pro Kind um 28,61 Euro im Westen und um 26,39 Euro im Osten. Wer ab dem 1. Juli neu in Rente geht, erhält die Mütterrente mit der ersten Rentenzahlung. Bei Müttern und Vätern, deren Rente bereits vor Juli 2014 begonnen hat, wird die Reform in der zweiten Jahreshälfte umgesetzt. Der Zuschlag wird rückwirkend ausgezahlt, ein Antrag ist hierfür nicht erforderlich.
 


Kein Antrag erforderlich!

Mütter, die im Juni 2014 bereits Rente beziehen, brauchen die von der Bundesregierung zum 1. Juli 2014 geplante sogenannte Mütterrente nicht extra zu beantragen. Vorgesehen ist, dass für die Erziehung von vor 1992 geborenen Kindern eine automatische Aufstockung der Bewertung der Kinderzeiten bei diesen Renten erfolgt. Dies ist möglich, da die Daten zu den geborenen Kindern bereits bekannt sind. Die Neuberechnung und Erhöhung dieser Renten erfolgt nach Inkrafttreten der entsprechenden gesetzlichen Neuregelung von Amts wegen.
 

 

Gibt es Mütterrente auch für Väter?

Ja. Mit dem Begriff Mütterrente ist eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder gemeint, die vor 1992 geboren wurden. Für sie wird bislang ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt. Es ist vorgesehen, ab dem 1. Juli 2014 für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, ein zusätzliches Jahr mit Kindererziehungszeiten anzurechnen.
 


Kein Antrag nötig: Mütterrente kommt automatisch

Derzeit gehen bei der Deutschen Rentenversicherung Hessen zahlreiche formlose Anträge auf Neubewertung der Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder ein. Diese "Musteranträge", die vielerorts ausliegen, per Mail verschickt oder im Bekanntenkreis weitergereicht werden, erwecken den Eindruck, dass ohne Antrag kein Anspruch auf die so genannte Mütterrente bestehe.

Das ist falsch. Mütter (und Väter), die im Juni 2014 bereits Rente beziehen, brauchen die von der Bundesregierung zum 1. Juli 2014 geplante so genannte Mütterrente nicht extra zu beantragen. Vorgesehen ist, dass für die Erziehung von Kindern, die vor 1992 geboren wurden, eine automatische Aufstockung der Bewertung der Kinderzeiten bei diesen Renten erfolgt. Dies ist möglich, da die Daten zu den geborenen Kindern bereits bekannt sind. Die Neuberechnung und Erhöhung der Renten erfolgt nach Inkrafttreten der entsprechenden gesetzlichen Neuregelung von Amts wegen.
 

 

Versand der Bescheide

Der Versand der Bescheide zur Mütterrente beginnt Ende August: Rund 265.000 Rentnerinnen und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Hessen, die bereits am 30. Juni eine Rente bezogen haben und in deren Konto Kindererziehungszeiten vor 1992 gespeichert sind, erhalten rückwirkend zum 1. Juli eine Nachzahlung für den Zuschlag zur Mütterrente. Künftig wird dieser dann zusammen mit der laufenden Rente überwiesen. Für jedes vor 1992 geborene Kind beträgt der Zuschlag im Westen 28,61 Euro im Monat. Der tatsächliche Zahlbetrag kann niedriger liegen, beispielsweise wenn die Rentnerin oder der Rentner kranken- und pflegeversicherungspflichtig ist. Bis Ende September sollte jeder seinen Bescheid erhalten haben.

Die Mütterrente kann allerdings die Höhe einer Hinterbliebenenrente beeinflussen. Denn Einkommen oberhalb eines Freibetrags (zum Beispiel ab 1. Juli 2014 bei Witwen- und Witwerrenten 755,30 Euro in den alten Bundesländern) wird zu 40 Prozent auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. Als solches Einkommen zählt auch eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder wegen Alters. Steigt diese durch die Mütterrente und überschreitet sie den Freibetrag, so verringert sich die Hinterbliebenenrente.

Post von der Deutschen Rentenversicherung Hessen haben bereits rund 121.000 Mütter und Väter erhalten, die noch keine Rente beziehen, aber in deren Konto schon Kindererziehungszeiten vor 1992 vorgemerkt sind. Auch sie profitieren künftig von der Mütterrente. Statt 12 Monaten Kinder-erziehungszeit erhalten sie nun bis zu 24 Monate pro Kind für ihre spätere Rente.

Für Fragen steht das kostenlose Servicetelefon unter 0800 1000 480 12 zur Verfügung. Alles Wissenswerte zum Rentenpaket enthält auch die Broschüre "Das Rentenpaket: Fragen und Antworten". Die Broschüre können Sie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-hessen.de abrufen. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei den Auskunfts- und Beratungsstellen sowie den ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Hessen.

 

 

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