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Namensgebung bei Kindern

Jeder sorgeberechtigte Elternteil hat das Recht und die Pflicht, seinem Kind einen Vornamen und einen Familiennamen zu erteilen. In diesem Zusammenhang weisen wir Sie auf folgendes hin:

 

Vornamen

Werden zwei Vornamen mit Bindestrich verbunden, gelten diese als ein Name. Setzen Sie daher nur dann einen Bindestrich zwischen die Vornamen, wenn Sie dies auch beabsichtigen.

Als Vornamen können nur Bezeichnungen gewählt werden, die ihrem Wesen nach Vornamen sind und das Geschlecht des Kindes erkennen lassen. Vornamen, die sowohl männlich und weiblich sind, können nur zusammen mit einem eindeutig das Geschlecht des Kindes bestimmenden Vornamen gegeben werden.

Ist der Vorname beim Standesamt beurkundet, so gilt Ihr Namensgebungsrecht als unwiderruflich ausgeübt. Achten Sie bitte deshalb darauf, dass Ihre Erklärung zur Namensbestimmung eindeutig ist.
 

Familienname

Eltern mit Ehenamen:
Das Kind erhält den Ehenamen seiner Eltern als Geburtsnamen.

Eltern ohne Ehenamen:
Führen die Eltern keinen Ehenamen und steht ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zu, so entscheiden sie gemeinsam, ob ihr Kind den Familiennamen der Mutter oder den des Vaters erhalten soll. Treffen die Eltern binnen eines Monats keine Entscheidung, übertragt das Familiengericht das Bestimmungsrecht auf ein Elternteil.

Eltern mit Alleinsorge:
Führen die Eltern keinen Ehenamen und steht die elterliche Sorge nur einem Elternteil zu, so erhält das Kind den Namen, den dieser Elternteil zum Zeitpunkt der Geburt führt als Geburtsnamen.
Durch Erklärung kann jedoch auch der Namen des anderen Elternteils als Geburtsname erteilt werden. Die Erteilung bedarf der Einwilligung des anderen Elternteils und ggf. auch die Einwilligung des Kindes.

Eltern mit nachträglicher gemeinsamer Sorge:
Wird eine gemeinsame Sorge der Eltern erst dann begründet, wenn das Kind bereits einen Namen führt, so kann der Name des Kindes binnen drei Monaten nach der Begründung der gemeinsamen Sorge neu bestimmt werden.

Eheschließung der Eltern:
Heiraten die Eltern eines Kindes und bestimmen sie einen Ehenamen, erhält das gemeinsame Kind, wenn es das 5. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, diesen Ehenamen als Geburtsnamen automatisch.
Hat das Kind das 5. Lebensjahr bereits vollendet, so erstreckt sich der Ehename auf den Geburtsnamen des Kindes nur dann, wenn es sich der Erklärung anschließt (Anschlußerklärung).

 

Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Standesbeamtinnen gerne zur Verfügung!

 

 

 

 

 

 

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