Hilfs-Navigation

Ansprechpartner

Neues aus dem Rathaus

Mitfahrbank in Ober-Hörgern eingerichtet-Münzenberg macht mobil!!!

Möchten Sie von Ober-Hörgern aus nach Gambach oder Butzbach? Dann setzen Sie sich auf die gelbe Bank und warten – und das sicherlich nicht zu lange. Wer hier sitzt, signalisiert, dass er gerne mitfahren werden möchte. Und die Chancen dafür stehen gut, denn durch Ober-Hörgern geht die viel befahrene L3053, ehemals B488.

Die Idee für das Modell „Mitfahrbank“ hatte Ortsvorsteher Lothar Düringer, der sich diese Bank als Ergänzung zu dem von der Nachbarschaftshilfe der Stadt Münzenberg „Bürger-helfen-Bürgern“ organisierten Fahrdienst gut vorstellen konnte.

Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer griff die Idee, die schon in zahlreichen anderen ländlichen Kommunen erfolgreich umgesetzt wurde, auf und die Mitarbeiter vom Bauhof setzten sie tat- und farbkräftig um.

„Im Prinzip ist diese Bank eine andere Version des Fahrens per Anhalter“, so Düringer. „Da in unserer ländlichen Region die Busverbindungen eher unzureichend sind, stellt die Bank eine Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr dar.“

Insbesondere, da die Mitfahrbank aktuell nur in eine Richtung führt: Ist man in Gambach oder Butzbach angekommen, ist man auf die Rückfahrt mit dem Bus angewiesen, es sei denn man findet am Zielort eine andere Alternative.

Auch aus zwei weiteren Gesichtspunkten sind Mitfahrbänke sehr sinnvoll: Sie wirken dem Verlust der Mobilität im Alter entgegen und auch nicht zu vergessen ist der- wenn auch kleine - Beitrag zum Klimaschutz. Zusätzlich hilft das Angebot, die Zwischenmenschlichkeit zu stärken, weil Fahrer und Mitfahrer ins Gespräch kommen.

„Sollte das Angebot gut angenommen werden, so werden wir sicherlich ein „Pendant“ für die Rückfahrt von Gambach nach Ober-Hörgern einrichten.“ blickt Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer in die Zukunft.

Wie auch immer das Projekt weitergeht, der erste Schritt ist gemacht und jetzt ist es an den Ober-Hörgernern, die Bank zu nutzen.

 

Neues Gesicht im Bürgerbüro Münzenberg - Das Standesamt bekommt Verstärkung!

Im Rahmen einer Magistratssitzung wurde Herrn Markus Weißenfels die Ernennungsurkunde zum Standesbeamten für den Standesamtsbezirk Münzenberg überreicht.

Der Magistrat und auch die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung freuen sich auf Verstärkung nicht nur im Standesamt, sondern auch im Bürgerbüro.

Herr Weißenfels war über 1 Jahrzehnt in der Gemeinde Echzell tätig und wird sich ab dem 01. Januar 2019 im Bürgerbüro in Münzenberg für die Belange der Bürgerinnen und Bürger seines Heimatortes einsetzen.

Die Kolleginnen des Standesamts wird er ab sofort schon bei den zahlreichen Trauungen unterstützen.

 

 

 

Jäger zur Abwechslung mit Spaten und Rechen bewaffnet

Einer etwas ungewöhnlichen Tätigkeit kamen acht Gambacher Jäger am vergangenen Wochenende am Waldhaus in Gambach nach. Gemeinsam wurde die Wiese auf der Lichtung eingeebnet. Grund für diesen ehrenamtlichen Einsatz ist das Kammerkonzert MUSIC-„FIRST“, das am 19.08. an dieser Stelle stattfinden wird.

Die Jagdpächter Bernd Arabin und Michael Klee sowie Bauhofmitarbeiter Burkhard Reuhl hatten gemeinsam mit seinen Mitstreitern das Angebot gemacht, sich um die Herstellung der Fläche zu kümmern, damit dort für die Veranstaltung eine Bühne aufgestellt werden kann. Sieben Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt spielen dort ein „amerikanisches“ Kammerkonzert mit Werken von Bernstein, Gershwin, Copland und Dvorak. Rund 300 Zuschauer werden nun auf der sorgfältig vorbereiteten Fläche Platz finden. Besonders die Inhaber von Tickets für Picknickplätze werden diesen Einsatz der Jäger begrüßen, wenn Getränke und Speisen auf einen stabilen Untergrund abgestellt werden können.

Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer freut sich sehr über diesen Einsatz: „Wir waren gerade mitten in den Überlegungen, wie wir die Fläche für das Konzert aufbereiten können, da kam das Angebot der Jagdvereinigung natürlich sehr gelegen. Es ist schön zu sehen, wie alle zusammenarbeiten, damit die Veranstaltung ein Erfolg wird.“

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Jetzt fehlt nur noch etwas Regen, damit sich die aufgeschüttete Erde auch setzen und der gesäte Rasen wachsen kann.  Dann steht einem unverwechselbaren Erlebnis nichts mehr Weg.

Tickets für das Event im Gambacher Wald gibt es unter tourismus@muenzenberg.de oder in der Bindernagelschen Buchhandlung, Butzbach; Buchhandlung am Park, Bad Nauheim; Priviligierte Hof-Apotheke Lich, Atelier am Markt, Münzenberg. Alle Information zum Konzert MUSIC-„FIRST“ sind unter http://muenzenberg.de/Kammerkonzert-im-Wald.html zu finden.

 

Gemeinsame Anschaffung eines Verkehrsdatenerfassungsgerätes

Interkommunale Zusammenarbeit praktizieren die Bürgermeister Dr. Isabell Tammer, Stadt Münzenberg, und Manfred Wetz, Gemeinde Rockenberg, seit kurzem im Kleinen: Gemeinsam haben sie ein Verkehrsdatenerfassungsgerät gekauft, das jetzt monatlich wechselnd in beiden Nachbarkommunen zum Einsatz kommt.

Mit dem neuen Gerät wird es möglich, ZDF, also Zahlen-Daten-Fakten über die tatsächliche Verkehrsbelastung einer Straße zu ermitteln und gleichzeitig festzustellen, wie schnell dort wirklich gefahren wird. Ein kleines graues Kästchen erfasst die Zahl und Art der passierenden Fahrzeuge sowie deren Geschwindigkeit. Mühsame Verkehrszählungen durch Einzelpersonen werden dadurch überflüssig.

Was bisher von den Bürgerinnen und Bürgern nur geahnt oder „gefühlt“ wird, kann nun durch Zahlen bestätigt oder widerlegt werden. Somit liefert der kleine graue Kasten wichtige Informationen auch beispielsweise darüber, ob und wann es sinnvoll ist, die Geschwindigkeit durch sogenannte „Blitzer“ zu kontrollieren.

Eine Ahndung im Sinne eines Bußgeldverfahrens ist jedoch nach den Messungen des Verkehrsdatenerfassungsgerätes nicht möglich, da das Gerät nur Roh-Daten, nicht jedoch die Kfz-Kennzeichen erfasst. Es kann also nur registrieren, ob es sich um einen Pkw, Lkw oder ein Zweirad handelt und wann und wie schnell diese jeweils gefahren sind. Die Bürger haben also nichts zu befürchten.

Unser Bild zeigt die beiden Bürgermeister Dr. Isabell Tammer und Manfred Wetz bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

 

Eulen nach Münzenberg getragen - Künftige Neugeborene werden herzlich begrüßt

Zum 1. „Dienst-Geburtstag“ von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer startet am 1. Juli eine wunderbare Aktion: Künftig sollen neugeborene Münzenberger mit einem farbenfrohen Dinkelkissen in Form einer Eule begrüßt werden.

Als Symbol für die Klugheit soll die Stoffeule den neuen Erdenbürgern beistehen, die vielfältigen Herausforderungen des neuen Lebens zu meistern. Die Kissen können in Ofen oder Mikrowelle erwärmt werden und erfüllen somit auch einen praktischen Zweck in der kalten Jahreszeit oder etwa zum Trösten oder Schmerzenlindern bei einem wehen Bäuchlein. Ganz pragmatisch sind die Tierchen so gestaltet, dass die Baumwollüberzüge abgezogen und gewaschen werden können.

Auf die Initiative von Stefanie Peter wurde die zauberhafte Idee von den Mitgliedern des Nähkreises der Gambacher Landfrauen unter der Leitung von Frau Hedi Dill umgesetzt. Sie hat auch alle Schnittmuster für die 52 Eulen selbst entworfen und die Vorlagen erstellt, die dann die Landfrauen mit großem Elan und Freude fertigstellten. Dank des Ideenreichtums und der Kreativität von Frau Dill wurde jede Eule ein Unikat, so individuell wie jedes Neugeborene.


„Diese Eulen sind so wunderschön, dass man sie am liebsten alle selbst behalten möchte“, meinte Dr. Tammer, die es sich nicht nehmen ließ, zwei Eulenkissen selbst zu nähen. So konnte Sie persönlich feststellen, wie viel Handarbeit und Liebe zum Detail in diesen Kisschen steckt. Ein großer Dank geht daher an die Landfrauen und ihr großes Engagement zum Wohle unserer kleinsten Erdenbürger.

 

 

 

 

Neue Kindergartensatzung zum 01. August 2018

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 08.06.2018 die neue Kindergartensatzung beschlossen.

 

Beratung in Sachen Rente durch Roland Bachmeier in der Stadtverwaltung

Einen ganz besonderen Service kann die Stadt Münzenberg ab August ihren Bürgerinnen und Bürgern anbieten: Am Donnerstag, dem 9. August 2018 findet in der Zeit von 14.00–16.00 Uhr im Sitzungssaal der Stadtverwaltung zum ersten Mal eine Sprechstunde mit Roland Bachmeier, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung, statt.

Herr Bachmeier wohnt in Gambach und ist seit dem 01.01.2018 für die Deutsche Rentenversicherung ehrenamtlich tätig. In seinen Sprechstunden erhält jeder Ratsuchende Hilfe bei der Antragstellung bis hin zur Antragsweiterleitung an die zuständige Stelle. Nicht nur Fragen zur Rente sondern auch zur Rehabilitation und zusätzlicher Altersvorsorge werden in diesem Rahmen beantwortet.

Das Rentenrecht ändert sich häufig. Da ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Service und  Beratung sind nicht nur der Deutschen Rentenversicherung wichtig, sondern auch Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer. „Nehmen Sie die Sprechstunde wahr; Herr Bachmeier wird Ihnen zielgerichtete Informationen geben und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!“ empfiehlt sie.

An folgenden Tagen finden die Beratungstermine in der Stadtverwaltung Münzenberg, Hauptstraße 22, statt:

Donnerstag, 9. August,
Donnerstag, 30. August,
Donnerstag, 20. September
Donnerstag, 4. Oktober


jeweils in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr.


 

Natur pur auf der Kläranlage Ober-Hörgern

Dort fühlt sich schon seit einigen Jahren ein Schwanenpaar heimisch und hat nun sogar Nachwuchs bekommen. Auch Entenfamilien beobachtet das Betriebspersonal jedes Jahr. Das laute Gequake von Fröschen ist ebenso zu hören. Die Teichkläranlage mit naturnahem Reinigungsverfahren und Schönungsteich am angrenzenden Naturschutzgebiet Salzwiesen bietet verschiedenen Vogelarten und Enten einen geschützten Lebensraum. Der technische Betrieb und das Einhalten der gesetzlichen Anforderungen hat selbstverständlich oberste Priorität. Doch darüber hinaus ist man besonders stolz, einen kleinen Beitrag zur Artenerhaltung anzubieten. Auch auf dem Betriebsgelände der Kläranlage Gambach wurden freie Flächen umgestaltet für geschützten Lebensraum. So wurde auf der ungenutzten Rasenfläche Blumenwiese,  Blühstreifen und „wilde Wiese“ gemeinsam mit den ortsansässigen Jägern angelegt. Dies freut sicher auch die Bienenvölker, welche heimische Imker auf dem gesicherten Betriebsgelände aufgestellt haben.

Das Bild rechts aus dem Jahr 2016 zeigt Leni, die ihrem Papa und Leiter der Kläranlage Nils Brucker, fleißig geholfen hat, die Blumenwiese einzusäen.

E-Ladestation im Stadtteil Münzenberg - Stromtankstelle für Elektroautos bald in Münzenberg

Nachhaltigkeit wird in Münzenberg groß geschrieben. Dazu zeigt auch das neueste Projekt der Stadt, welches kürzlich gemeinsam mit der ovag Energie AG gestartet wurde: Der Bau einer Ladesäule für Elektro-Autos. Für die ovag Energie AG ist Münzenberg dabei nur ein Baustein, denn sie errichtet bis zum Jahresende in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden ihres Versorgungsgebietes, rund sechzig neue Ladesäulen. Ziel ist es so, ein flächendeckendes Ladenetz in der Region Oberhessen zu schaffen.

„Bald werden wir unseren Besuchern die Möglichkeit bieten können, ihr Elektro-Fahrzeug zu laden, während sie die Burg besichtigen oder einfach etwas essen gehen.“, kommentierte Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer den Baubeginn der E-Ladesäule in Münzenberg. Um die Stromtankstelle auch sinnvoll zu platzieren, werden gerade unterhalb der Burg, im Burgweg, Parkplätze errichtet, auf denen vier Fahrzeuge Platz finden. Zwei Fahrzeuge können parallel geladen werden. Der Standort ist besonders für Touristen attraktiv, da sie von dort aus problemlos Münzenberg erkunden können.    

Die Kosten für die Investition, den Betrieb und die Wartung der Säulen trägt die ovag Energie AG. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Förderprogramms Elektromobilität in Hessen. Die Stadt hat mit der Bereitstellung der Fläche und der Errichtung der Parkplätze ihren Teil zu dem zukunftsweisenden Projekt beigetragen.

Zur Abrechnung des getankten Stromes wird die ovag-Ladesäule in das europaweit größte Ladenetzwerk „PlugSurfing“ integriert. Bereits mehr als 60.000 Ladestationen gehören diesem Netzwerk an. Getankt wird dann per Ladekarte oder App. Wie die Nutzung der Karte funktioniert, wird auf der Ladesäule beschrieben sein. Vorteil des Serviceangebots ist das Laden ohne monatliche Grundgebühr, denn es wird pro Ladevorgang nur der jeweilige Verbrauch bezahlt. Die Nutzung der PlugSurfing App ermöglicht darüber hinaus, online nach Stationen zu suchen und in Echtzeit nachzusehen, ob die gewünschte Ladestation frei oder belegt ist.

 

Spazieren mit offenen Ohren

Offensichtlich hat Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer gute Verbindungen zu Petrus. Jedenfalls durften sich auch die Teilnehmer der zweiten und dritten „Spazier mit mir“-Aktion wieder über strahlenden Sonnenschein freuen.

Beim Gang durch Ober-Hörgern am 18.05. konnten die 15 Spaziergänger Themen wie den geplanten Baubeginn im neuen Baugebiet oder die manchmal nicht ernst genommene Straßenreinigungspflicht durch Anwohner ansprechen. Eine durch einen betonierten Feldweg mittlerweile sehr schräg stehende Mauer wurde gleich vor Ort begutachtet.

Beim Rundgang entlang der Wetter präsentierte sich dann am 25.05. Trais-Münzenberg von seiner idyllischsten Seite. Beachtung fanden u.a. der gerade angelegte Bolzplatz, sowie der im Herbst neu gepflanzte Weihnachtsbaum, der offensichtlich gut anwächst. Dass Trais für seine Gastfreundschaft bekannt ist, durften alle Mitlaufenden beim ungewöhnlich schönen Abschluss erfahren: eine Teilnehmerin lud zum Ausklang in ihre nahegelegene Hofreite ein.

Beide Spaziergänge wurden von den Teilnehmern gelobt, die Möglichkeit dieser direkten, entspannten Kommunikation mit der Bürgermeisterin kam sehr gut an.
 

Beschleunigung aus der Dose-Stadt Münzenberg führt die gelbe "Lions Info Notfallbox" ein

Die Notfallbox entstammt einer Initiative des Lions Club und wird in einer Kooperation zwischen dem Lions Club Butzbach und dem Roten Kreuz Münzenberg u.a. in der Wetterau verbreitet. Auf Anfrage von Manfred Tschertner, Stadtverordnetenvorsteher und ehrenamtlicher Helfer in der Nachbarschaftshilfe „Bürger-helfen-Bürgern“, überbrachte Frank Metz vom DRK Münzenberg daher in der letzten Woche ein "Starterpaket" an Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer und Manfred Tschertner.

Die gelbe Dose kann im Notfall Hilfe entscheidend beschleunigen. Denn wird der Rettungsdienst gerufen, zählt jede Minute. Die Retter benötigen die wichtigsten persönlichen und medizinischen Informationen über den Patienten - beispielsweise ob es sich um einen Diabetiker handelt, ob er Unverträglichkeiten hat, Medikamente bekommt, wo Impfpass und Verwandte zu finden sind. Damit solche Daten sofort zur Verfügung stehen, werden sie auf einem Infoblatt vermerkt und in der Notfallbox verwahrt. Ergänzend dazu finden Medikamente oder die Versichertenkarte dort ihren Platz. Der Kühlschrank ist der geeignete Aufbewahrungsort. Er findet sich in jeder Wohnung im gleichen Raum und ist somit schnell zu finden. Gelbe Aufkleber mit dem entsprechenden Hinweis, innen an der Wohnungstür und außen am Kühlschrank angebracht, weisen dem Rettungsdienst den richtigen Weg. 

Ergänzend zur Notfallbox überreichte Frank Metz Informationen zum System des Hausnotrufes, mit dem alleinlebende Menschen per Knopfdruck Hilfe bekommen und ihnen so ein sicheres Leben in den "eigenen vier Wänden" erleichtert wird. Entsprechende Informationen und die Notfallbox sind für die Bürgerinnen und Bürger nun über die Stadt Münzenberg, die Nachbarschaftshilfe „Bürger-helfen-Bürgern“ sowie das DRK Münzenberg erhältlich.

 Am Zaun führt (k)ein Weg vorbei

Die Steinberge bei Münzenberg und Richtung Trais sind ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende von Nah und Fern. Nur ein paar Minuten von der Stadt entfernt erfreuen sich die Besucher im Frühling an den duftend-weißen Blüten der Obstbäume und im Herbst an der purpurfarbenen Besenheide. Im Sommer spenden die alten Kirschbäume Schatten, während die markanten Felsformationen in der Sonne leuchten - ein weithin beliebtes Fotomotiv. Im Winter ist es dort ruhig, die Konturen der Bäume das wechselvolle Gelände treten hervor, der Steilhang mit Blick auf Trais, Kiefern bestandene Hügelkuppen und die beiden alten Speierlinge.

Die Steinberge sind auch ein ganz besonderer Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die extremsten Bedingungen bieten die Felsen. Auf ihnen wachsen Flechten, kleine bunte Lebenskünstler, die bis zu 100 Jahre alt werden können. Um die Felsen herum breiten sich die Magerrasen aus. Dort wachsen Pflanzen, die sehr nährstoffarme, trocken-warme Standorte und eher saure Böden bevorzugen. Die meisten Arten sind daher kleinwüchsig und haben ihre Hochzeit im Frühjahr. Heuschrecken und Tagfalter haben hier artenreiche Vorkommen. Prominentester Vertreter ist allerdings die Küchenschelle, aber auch der Wacholder ist typisch, hier steht das ehemals größte Exemplar im Wetteraukreis.
Zur besonderen Artenvielfalt der Steinberge trägt das kleinräumige Nebeneinander unterschiedlicher Biotope bei, denn zum Offenland kommen die Gehölzinseln, die Obstbäume und der nahe Wald. Hier leben unter anderem Singvögel, Spechte, mehrere Fledermausarten und sogar der seltene Wendehals.

Von diesen Lebensräumen sind die Magerrasen am stärksten gefährdet. Denn wenn sie nicht mehrmals im Jahr und zur richtigen Zeit von Schafen beweidet werden, verschwinden nach und nach die besonderen Arten. Brombeeren und Schlehen gehören zu den ersten, die hier die Borstgras- und Halbtrockenrasen zu überwuchern drohen.

Die Bedingungen für Schäfer, die ihre Schafe ausschließlich hüten, also den ganzen Tag mit der Herde verbringen und diese nur über Nacht einzäunen, werden allerdings immer schwieriger.
Der Schäfer Andreas Schmid zum Beispiel, der seit zwei Jahren seine vierbeinigen Landschaftspfleger auch auf die Steinberge führt, hat am Hof bei Gambach auch noch eine Milchschafherde zu versorgen.
 
Die Spaziergänger müssen deshalb nun dreimal im Jahr für ein paar Tage ihre gewohnten Pfade verlassen und einen kleinen Umweg gehen. „Die Steinberge teile ich in vier Abschnitte ein, die Münzenberger und die Traiser Seite werden abwechselnd  beweidet. Ist ein Abschnitt fertig, wird der Zaun umgesteckt“ so Schmid. In jedem Bereich reicht das Futter für drei bis fünf Tage, je nachdem wie Gräser und Kräuter im Jahr gewachsen sind. Jetzt im Mai sind die Schafe zum ersten Mal oben. Ist alles abgeweidet, zieht Andreas Schmid mit der Herde weiter. Westlich der Stadt ist das Naturschutzgebiet „Metz von Münzenberg“ das nächste große Weidegebiet, anschließend machen die Schafe Station im NSG „Salzwiesen“, bis sie nach etwa sechs Wochen wieder auf die Steinberge kommen. Diese Runde macht Schäfer Schmid mit seiner Herde dreimal in einem Jahr.

Die Arbeit eines Schäfers ist ohne seine Hunde unmöglich. Es sind sorgfältig für diese Arbeit ausgebildete Tiere, die auf Kommando des Schäfers zum Beispiel die Herde auf dem Weg halten, ausgebüchste Tiere zurückholen oder die Herde in die Umzäunung treiben. Die Hunde eines Schäfers müssen dafür natürlich von der Anleinpflicht befreit werden.
Fremde Hunde dagegen müssen unbedingt angeleint werden, denn ist ihr Jagdtrieb geweckt, können sie eine Schafherde in Panik versetzen, bevor ihr Herrchen überhaupt reagieren kann.  Jäger und Naturschützer appellieren daran ebenfalls, denn auch Rehe können sich sogar tödlich verletzen, selbst auf der Flucht vor kleineren Hunden.

„Die Steinberge sind ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bürger“, sagt Münzenbergs Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer und wirbt damit auch um Verständnis für Maßnahmen, die zum Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft nötig sind. Die Stadt ist Eigentümer der Flächen und hat diese an den Naturschutzfonds Wetterau verpachtet.
Da die Steinberge als FFH-Gebiet - eine Art europäisches Naturschutzgebiet - ausgewiesen sind, ist der Wetteraukreis zuständig für das Gebietsmanagement, veranlasst und koordiniert auch Pflegemaßnahmen wie Entbuschungen und Nachpflegearbeiten.
Die Maßnahmen für die nächsten Jahre wurden bei einem gemeinsamen Ortstermin im Januar 2018 mit allen Akteuren abgestimmt, dazu gehören unter anderem die Naturschutzgruppe Münzenberg, der Arbeitskreis Traiser Steinberg, der Revierförster, Jäger und UNB - und natürlich der Schäfer.

Foto: Dr. Isabell Tammer (rechts), Bürgermeisterin der Stadt Münzenberg, Franka Hensen vom Naturschutzfonds, Schäfer Andreas Schmid, seine Schafe und die beiden Hütehunde (Foto: Daniela Dehnert, Fachdienst Landwirtschaft).

 

„Spazier mit mir“ - Durchaus erfolgreich, aber anders als gedacht

Der erste Spaziergang, zu dem Frau Dr. Isabell Tammer am vergangenen Freitag eingeladen hatte, konnte bei strahlendem Sonnenschein und bestem Wetter starten. Gefolgt waren der Einladung sieben Bürgerinnen und Bürger, darunter auch Ortsvorsteherin Gabi Sickel und Stadtverordneter Kurt Reuhl. Die relativ kleine Gruppe machte es möglich, direkt auf die Wünsche und Anliegen der Einzelnen einzugehen. So konnten sowohl bestehende Hürden für Rollstuhlfahrer als auch die fehlende Beschattung des Spielplatzes am Mehrgenerationen-Platz gleich hautnah erlebt werden.

Der Spaziergang wurde überwiegend dazu genutzt, innerstädtische Bereiche zu begutachten und dort Verbesserungsvorschläge zu machen, ähnlich wie bei einer Ortsbegehung. So war das Ganze allerdings nicht gedacht. Vielmehr sollten Bürger, ohne formell im Rathaus vorzusprechen, die Gelegenheit haben, ihre Anliegen in entspannter Atmosphäre direkt „an die Frau“ zu bringen.

Die Möglichkeit dazu besteht bei den nächsten Spaziergängen (jeweils freitags):
18.5. Ober-Hörgern, Treffpunkt Weehd;
25.5. Trais-Münzenberg, Treffpunkt Bürgerhaus;
29.6. Münzenberg, Treffpunkt Linde am Marktplatz.

Zum Schluss konnte noch der neu eingerichtete Behindertenparkplatz am Bürgerplatz, der allgemeinen Beifall fand, begutachtet werden und der Abend klang in der Bürgerhaus-Gaststätte gemütlich aus.
 

Spazier mit mir – Bürgersprechstunde einmal anders

„Ungezwungen beim Spazierengehen spricht es sich doch gleich viel leichter als in der förmlichen Büroatmosphäre“, so Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer.

Deshalb lädt sie ein zum gemeinsamen Spaziergang. Geplant sind zunächst vier Termine, einer pro Ortsteil:

4.5. Gambach Treffpunkt Altes Rathaus,

18.05. Ober-Hörgern Treffpunkt Weehd,

25.5. Trais-Münzenberg Treffpunkt Bürgerhaus und am

29.6. Münzenberg Treffpunkt Linde am Marktplatz.

Start ist jeweils um 17.30 Uhr. Gelaufen werden soll ca. eine bis eineinhalb Stunden, die Strecke kann dabei gerne an die Wünsche der Mitlaufenden angepasst werden. Gegangen wird bei (fast) jedem Wetter, frei nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“. Bei Starkregen und Gewittern allerdings fällt der Termin „ins Wasser“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wer mitgehen möchte, kommt einfach pünktlich zum Treffpunkt.

Frau Dr. Tammer möchte mit der Aktion „Spazier mit mir“ eine Bürgersprechstunde der besonderen Art einrichten: „vielleicht schließen sich hier auch Mitbürger an, die ein Anliegen besprechen möchten aber den Weg ins Rathaus scheuen“. Auch ohne ein Anliegen ist jeder willkommen, „dann geht man einfach gemeinsam in unseren wunderschönen Stadtteilen spazieren und lernt sich ein bisschen besser kennen“, freut sich die Bürgermeisterin.

Sanierungsarbeiten an Großen Stromleitungen

Die Stadt Münzenberg informiert, dass die Firma Tennet aus Bayreuth Sanierungsmaßnahmen im Stt. Gambach an den 380/110-kV-Leitungen in der Zeit von Ende April bis Ende September 2018 durchführen wird.

Zur Abstimmung der Zufahrtswege und Arbeitsflächen sowie ggf. erforderlicher Sicherungsmaßnahmen werden sich die Montagefachfirmen mit dem jeweiligen Grundstückeigentümer in Verbindung setzen.

 

Nachbarschaftshilfe kommt in Fahrt!

Die von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer initiierte Nachbarschaftshilfe „Bürger helfen Bürgern“ fand schon in den ersten Wochen regen Anklang.
Wie die ehrenamtlichen Mitinitiatoren auf dem Treffen am 20. Februar in der Stadtverwaltung feststellen konnten, seit dem 6. Februar nutzten bereits 18 Personen die angebotenen Fahrdienste mit dem „City-Mobil“.
Geboten werden zur Zeit 2 x wöchentliche Fahrten, bei denen man sich zu Hause oder an vereinbarten Treffpunkten abholen und nach Gambach, beispielsweise zum Parkplatz am Sportplatz oder zentral zum Bürgerplatz fahren lassen kann. Von dort sind entweder die Einkaufsmärkte oder Banken und Apotheke leicht zu erreichen.
Die Fahrten mit dem „City-Mobil“ finden immer dienstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, donnerstags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt. Pro Fahrt wird von den Mitfahrenden eine Kostenbeteiligung von je 2 € erbeten.
Diskutiert wurden Erweiterungen des Projekts, wie zum Beispiel individuelle Fahrten etwa zu Facharztbesuchen oder auch tatkräftige Unterstützung beim Einkaufen. Solche zusätzlichen Servicedienste sind durchaus bald denkbar, so das Fazit der engagierten Teilnehmer. Nicht nur im Sinne des Ministerpräsidenten Bouvier, der gerade in der letzten Woche Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des ländlichen Wohnraums forderte, soll diese Münzenberger Initiative dienen, man wolle dadurch auch, wie eine Teilnehmerin sagte: „den älteren Mitbürgern, die Ihren Anteil zum Wohl der Gemeinschaft schon in der Vergangenheit beigetragen haben, etwas zurückgeben und ihnen damit auch Respekt zollen“.
Wer sich zu einer Fahrt anmelden möchte, kann dies telefonisch unter der neuen Telefon-Nummer 06033-9603-21 tun. Der Bürodienst der Nachbarschaftshilfe ist regelmäßig montags, mittwochs und freitags jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr besetzt. Weitere ehrenamtliche Helfer sind jederzeit herzlich willkommen und können sich in der Stadtverwaltung bei Frau Bauer oder allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern melden (06033-9603-0).

(Foto v. links oben: Manfred Tschertner, Dr. Isabell Tammer, Dieter Pienitz, Karl Heinz Alles, Manfred Gensicken, Kristine Tschertner, Winfried Muziol, Katharina Schwalb, Silke Esposito und Susanne Pabst) 

 

 

City Mobil zum ersten Mal auf Tour

 

 

Am Dienstag, dem 6. Februar 2018 war das City-Mobil der Nachbarschaftshilfe "Bürger-helfen-Bürgern" der Stadt Münzenberg zum ersten Mal im Einsatz. Als erste Bürgerin aus der Stadt Münzenberg, die den Fahrdienst in Anspruch nahm, durfte die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer Else Müller begrüßen. Sie stand pünktlich um 10.00 Uhr zur Abholung für die Einkaufsfahrt bereit. Ein weiterer Fahrgast, der bereits 93-jährige Erhard Wetz, ebenfalls aus dem Stadtteil Münzenberg, wurde bis zum Bürgerplatz gebracht. Der diensthabende Fahrer Karl-Heinz Alles brachte beide nach Erledigung ihrer jeweiligen Besorgungen wieder wohlbehalten zurück nach Münzenberg.

Der nächste Bürodienst findet am morgigen Freitag, dem 09.02.2018 in der Stadtverwaltung Münzenberg im Stadtteil Gambach statt. Von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr ist wieder ein ehrenamtlicher Helfer telefonisch unter der Nummer 06033-9603-21 erreichbar, um Anrufe bezüglich einer Fahrt mit dem City-Mobil entgegen zu nehmen und zu koordinieren. Der Bürodienst ist ab sofort regelmäßig montags, mittwochs und freitags jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr unter der oben genannten Nummer erreichbar. Es besteht dann die Möglichkeit, sich für eine Fahrt anzumelden. Die Fahrten mit dem City-Mobil finden immer dienstags im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Aktuell ist geplant, dass zwei Standorte angefahren werden: der Parkplatz am Sportplatz, zum leichten Erreichen der Einkaufsmärkte im Stadtteil Gambach, und zentral der Bürgerplatz, von wo aus die Banken, Apotheke und auch die Stadtverwaltung erreichbar sind. Bürgermeisterin Tammer betont, dass der Fahrdienst natürlich allen Münzenberger Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht, die einen Fahrdienst innerhalb der Stadt Münzenberg benötigen. Natürlich gilt dies auch beispielsweise für Hilfesuchende aus dem Stielfeld oder anderen Teilen der gesamten Stadt Münzenberg, die ohne fremde Hilfe nicht zum Einkaufen, zur Apotheke oder zur Bank kommen können. Die Fahrtteilnehmer werden am oder in der Nähe ihres Wohnortes abgeholt. Nähere Einzelheiten können dann bei der telefonischen Kontaktaufnahme mit den ehrenamtlichen Helfern besprochen werden.

 

Luc Fabian Dingerdißen erhält Sportehrenpreis der Stadt Münzenberg

 

Der 18jährige Luc Fabian Dingerdißen hat für seine Leistungen als Schütze am vergangenen Mittwoch, von der Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer, den Sportehrenpreis der Stadt Münzenberg, überreicht bekommen.

Der gebürtige Münzenberger ist Mitglied der Nationalmannschaft des Deutschen Schützenbundes und des Sportschützen Teams Wetterau-Friedberg.

2017 wurde er Europameister bei der Europameisterschaft in Baku in der Disziplin „Kleinkalibergewehr – 60 Schuss in liegend“. Dies konnte er noch toppen, indem er 2017 mit 5 Medaillen einer der erfolgreichsten Schützen bei den Deutschen Meisterschaften in München wurde. Er brachte Gold, Silber und Bronze mit in die Wetterau. Darüber hinaus hat er in 2017 an der Junioren-Weltmeisterschaft teilgenommen und ist 28ster von 72 Teilnehmern geworden.

Bereits 2016 hat er mit zwei Vize Titeln bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreich abgeschnitten.

Im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung am 31. Januar 2018 erhielt Luc Fabian Dingerdißen nun eine Urkunde und den damit verbundenen Geldbetrag von 250,00 Euro.

 

Arbeitskreis Tourismus startet am Donnerstag ins Jahr 2018

 

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass sich in Münzenberg der Arbeitskreis Tourismus gegründet hat. Seit dem hat sich schon einiges bewegt. Auch wenn noch viel zu tun bleibt.

Beim ersten Treffen in Januar 2017 wurden Kernthemen herausgearbeitet, mit denen sich der Arbeitskreis und damit auch die Tourismusbeauftragte der Stadt, Katharina Rüd, beschäftigen sollen. Ein zentrales Thema war der Zustand des Münzenberger Bahnhofs und die Zusammenarbeit mit dem Verein Eisenbahnfreunde Wetterau. Im Hintergrund ist seit diesem Termin viel passiert. Bereits zur nächsten Fahrzeit, die im April startet, soll ein Teil des Bahnhofsgeländes umgestaltet werden, damit Besucher in Münzenberg freundlicher empfangen werden.

Weiterhin wurden im Januar 2017 diese Themen herausgearbeitet: Schaffung und Erweiterung von Führungs- und Exkursionsangebote,  Verschönerung der Stadt, Erstellung von Informationsmaterialien, Nutzung des Lutherwegs, Gestaltung von Rad- und Wanderwegen, Überarbeitung der Infrastruktur: Beschilderung, Parkplätze etc.. An allen Themen wurde bzw. wird aktuell gearbeitet. So wurde zum Beispiel eine Wanderung auf dem Lutherweg durchgeführt und Stempelstellen für die Pilger-Wanderer eingerichtet, eine Facebookseite zur Informationsverbreitung erstellt und durch die Landfrauen Münzenberg und Ober-Hörgern sowie den Frauenkreis Trais für die Verschönerung der Stadt gesorgt. Um Münzenberg vermehrt zu präsentieren, haben sich ehrenamtliche Botschafter gefunden, die an acht Terminen im Jahr die Touristinformation am Glauberg besetzen und dort für einen Besuch der Stadt Münzenberg werben.

Darüber hinaus hat die Stadt 2017 kulturelle Veranstaltungen unterstützt und es wurden für 2018 gemeinsam mit den Arbeitskreisteilnehmern neue Formate entwickelt. So finden im Februar und März in Gambach erstmals Kochkurse der Münzenberger Tafelrunde mit Reiner Neidhart statt und für den 19.08.18 ist ein Konzert mit Mitgliedern der Neuen Philharmonie Frankfurt im Gambacher Wald geplant. Außerdem spielt die Geschichte der „Hexe“ Ratz Katrein eine große Rolle im Jahr 2018. In der zweiten Jahreshälfte wird es dazu zwei Themenwanderungen in und um Gambach geben.  

Das alles stimmt die Tourismusbeauftragte, Katharina Rüd, sehr positiv: „Es hat sich im vergangen Jahr sehr viel bewegt und es ist noch mehr in Bewegung. Es freut mich sehr, durch den Arbeitskreis so viele engagierte Bürgerinnen und Bürger an meiner Seite zu haben. Auf dieser Basis kann der Tourismus in der Stadt Münzenberg strukturiert auf- und gezielt ausgebaut werden. Die Arbeit macht mir viel Spaß und ich freue mich auf ein gemeinsames Arbeiten in 2018.“

Um Aktivitäten im Jahr 2018 durchzusprechen und darüber hinaus zu planen trifft sich der Arbeitskreis Tourismus am Donnerstag, 25.01.18 in der Stadtverwaltung Münzenberg. Interessierte sind zu dem Treffen herzlich eingeladen. Weitere Treffen finden am Mittwoch 18.04.18, Dienstag 14.08.18, und Montag 29.10.18 jeweils um 19 Uhr statt. Der Ort wird kurzfristig bekannt gegeben.
 

Magistrat kämpft weiter gegen Windkraft

In der letzten Sitzung des Magistrats der Stadt Münzenberg herrschte Einigkeit darüber, weiter gegen die 4 Windkraftanlagen der NWind GmbH in Wölfersheim/Wohnbach Position zu beziehen.

Stellungnahmen der Stadt Münzenberg, unterstützt durch den Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg, unter Berufung auf den Denkmalschutz sowie ein umfangreiches Gutachten der Natur- und Vogelschutzgruppe Münzenberg, das Vorkommen von besonders schützenswerten Tierarten betreffend, hatten dazu geführt, dass das Regierungspräsidium Darmstadt im Mai des vergangenen Jahres der Firma NWind GmbH einen Ablehnungsbescheid erteilte. Daraufhin herrschte zunächst große Erleichterung in der Stadt Münzenberg und in der Umgebung, die Gefahr schien gebannt.

Im Rahmen des nun rechtsanhängigen Klageverfahrens vor dem Verwaltungsgericht Gießen, versucht die NWind GmbH allerdings, diesen Bescheid anzufechten. Zwar dürfte das Regierungspräsidium Darmstadt mit den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten den Ablehnungsbescheid bestmöglich verteidigen, der Magistrat war jedoch einstimmig der Meinung, dass es das falsche Signal wäre, wenn sich die Stadt Münzenberg nicht weiter an diesem Verfahren beteiligt und sich gegen die geplanten Windkraftanlagen engagiert. „Nur ein gemeinsames Vorgehen, nicht nur von Seiten des Regierungspräsidiums, sondern darüber hinaus von den umliegenden, betroffenen Kommunen, kann dem Verwaltungsgericht in Gießen klar machen, dass das beantragte Vorhaben grundsätzlich abgelehnt wird“, führt Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer aus.

Die Stadt Münzenberg stellt daher einen Antrag auf Beiladung, um auf diesem Weg auf das Verwaltungsstreitverfahren einwirken zu können und damit den bisher erzielten Erfolg bestmöglich zu verteidigen.

Nicht zuletzt das Engagement des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg mit seinen Theateraufführungen auf der Burg und den historischen Stadtführungen hat dazu geführt, dass das „Wetterauer Tintenfaß“ und die historisch geprägten Stadtkerne weit über den Wetteraukreis hinaus bekannt geworden sind.

Die Burg Münzenberg ist in eine Landschaft eingebettet, die einmalig ist und die die Menschen seit vielen Jahrhunderten geprägt hat. Die Region ist rund um die Burg seit Jahrhunderten nahezu unverändert. Die Sicht auf die Burg ist nicht nur aus der Nähe faszinierend, sondern auch von weitem bietet sie eine beeindruckende Ansicht. Eine Ansicht, die durch den Bau von Windrädern ohne Not unwiderruflich und für Generationen zerstört werden würde, noch dazu in einer Region, die unter anderem wegen des angrenzenden Limes als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt ist. Dieser somit dokumentierte außergewöhnliche, universelle Wert wird zerstört und ad absurdum geführt.

 

 

 

Weil die Heide nicht so wollte wie sie sollte...

...waren immer wieder umfangreiche Pflegemaßnahmen an dem Kreisel Brückfeldstraße/Schulstraße nötig. Der ehemalige Bauhofleiter der Stadt Münzenberg, Willi Beppler-Alt, ergriff daraufhin die Initiative und regte bei der für die Gestaltung zuständigen Gartenbaufirma an, dass sie die Fläche neu gestalten und so als Werbefläche für ihr Unternehmen nutzen könnte. Dieser Vorschlag wurde aufgegriffen und schließlich Anfang Dezember von der Peter Spormann GmbH in die Tat umgesetzt. Die drei zur Verfügung stehenden Felder wurden thematisch besetzt:

Kommt man „nach Hause“ wird man von einem alten Handpflug begrüßt, der deutlich machen soll, dass das jetzige Baugebiet früher eine Ackerkulturlandschaft war und durch die landwirtschaftliche Bearbeitung einst die Ernährung der Bevölkerung sicherstellte. Die ehemalige Leiterin des Kindergartens „Taubenhaus“, Ruth Schrader, stellte hierfür den alten Handpflug zur Verfügung, der bisher als Dekoration ihren Garten zierte.

In Fahrtrichtung weist das folgende Feld auf die in der Gemarkung Gambach vorkommenden Rohstoffe, Basalt und Sand hin. Dankenswerterweise wurde das Kies-Sandgemisch von den Quarzwerken Gambach kostenlos zur Verfügung gestellt. Insbesondere sticht hier der große Sandstein in Form eines Fisches ins Auge, der, schaut man genauer hin, zu grinsen scheint.

Die Idee für das Arrangement des letzten Feldes schließlich wurde im Gespräch mit dem Heimatforscher Hagen Vetter entwickelt. Das angelegte eierförmige Rondell symbolisiert die historische Altstadt Gambachs, das „Gambacher Ei“, und soll durch rot blühende Pflanzen auf die häufigen Feuersbrünste, die den Ortskern in den vergangenen Jahrhunderten heimsuchten, verweisen.

Gekrönt wird die gesamte Anlage derzeit von einem wunderschönen Weihnachtsbaum, der alle Passanten auf die kommende Weihnachtszeit einstimmt. In diesem Sinne freut sich die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer sehr über das gelungene Weihnachtsgeschenk an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münzenberg und bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten und besonders bei Peter Spormann senior, dessen fachliches Know-how das Fundament für die schöne Gestaltung gelegt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brotkrummen Navigation

Stadtverwaltung Münzenberg
Hauptstr. 22 | 35516 Münzenberg
Tel  06033 9603-0
Fax 06033 9603-50