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Neues aus dem Rathaus

Einladung zur Einweihung des Mehrgenerationen-Bewegungsparcours für Erwachsene

Für Montag, 29. Juli 2019, lädt der Magistrat der Stadt Münzenberg um 17 Uhr alle interessierten Münzenbergerinnen und Münzenberger zur offiziellen Einweihung des Erwachsenenparcours am Mehrgenerationenspielplatz in der Brückfeldstraße (Stadtteil Gambach) ein.

Insgesamt stehen hier 4 Geräte zur Verfügung, die dem Muskelaufbau, dem Erhalt des Gleichgewichtssinns und der Koordination dienen. Nachdem sich eine Arbeitsgruppe, die mit Fachleuten aus den Bereichen Sport, Physiotherapie und Seniorenarbeit zusammengesetzt war, mit der Auswahl der Erwachsenen-Sportgeräte beschäftigt hatte, wurden die Geräte durch den Bauhof der Stadt Münzenberg aufgestellt und der Bereich entsprechend gestaltet. Nun hat auch der TÜV die Geräte abgenommen und so kann die Erweiterung des Mehrgenerationenplatzes ihrer Bestimmung übergeben werden.

Die Umsetzung des Mehrgenerationen Bewegungsparcours ist Bestandteil des 2013 vom Stadtparlament beschlossenen Konzeptes für einen Mehrgenerationenplatz im Bereich des Hochzeitswaldes im Stadtteil Gambach. Als erster Teil dieses Bereichs wurde der Kinderspielplatz an der Brückfeldstraße gebaut und im Sommer 2014 eingeweiht.

Mit der Einweihung des Erwachsenenparcours angrenzend an den bestehenden Kinderspielplatz in der Brückfeldstraße ist das Projekt „Mehrgenerationenspielplatz“ jetzt abgeschlossen.

Der Mehrgenerationen Bewegungsparcours bietet einer breiten Nutzergruppe ein motivierendes, spaßorientiertes, frei zugängliches Bewegungsangebot, das der Gesundheit zuträglich ist. „Und es besteht Hoffnung, dass damit auch Menschen, die kein Geld für Fitness und Sport ausgeben können oder wollen, aus ihren Häusern und an diese Geräte gelockt werden“, so Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer.

Die Hemmschwelle, an die Geräte heranzugehen ist niedrig. Gleich ob allein, mit Freunden oder mit Enkeln – in Münzenbergs erstem Freiluft-Fitness-Studio kommt natürlich auch der Spaß nicht zu kurz.

Keine Angst vor der Biotonne

Wie diese im Sommer nicht zur Stinkbombe wird / Tipps der Abfallwirtschaft
Wetteraukreis. Übler Geruch und Madenkolonnen aus der Biotonne an warmen Tagen das muss nicht sein. Die Abfallwirtschaft Wetterau gibt Tipps, wie Speisereste auch im Sommer gefahrlos in die braune Tonne wandern können.
Der Rest vom Nudelsalat, die Melonenschalen, Salatblätter, faulige Zwiebeln oder andere Speisereste können auch im Hochsommer bedenkenlos in die Biotonne gegeben werden, wenn ein paar einfache Regeln befolgt werden. Bei warmem Wetter beginnt bei feuchten Speisen und Pflanzenabfälle der Zersetzungsprozess schon in der Biotonne. Faulgase entstehen. Dabei entsteht nicht nur unangenehmer Geruch sondern lockt Fliegen und andere Insekten an. Diese legen ihre Eier in die Biotonne und schon beim nächsten Öffnen des Deckels wimmelt es voller Maden. Das lässt sich vermeiden. Wenn vorbeugende Maßnahmen, richtiges Befüllen der Tonne berücksichtig werden, wird die Biotonne im Sommer nicht zum Alptraum.
Vorbeugung: Schattiger Standort und wöchentliche Leerung
„Die Biotonne darf nicht in der Sonne stehen. Gönnen sie ihr ein schattiges Plätzchen und ihr geht es gleich viel besser“, rät Dr. Jürgen Roth, Chef der Abfallwirtschaft Wetterau. Eine weitere wichtige Regel ist, dass die Tonne, die von den Kommunen im Sommer wöchentlich geleert wird, zu jedem Leerungstermin rausgestellt wird, auch wenn sie nur halbvoll befüllt ist.

Richtiges Befüllen
„Das Hauptproblem sind im Sommer die Maden, vor denen die meisten sich ekeln. Dennoch sollte auf den Einsatz von chemischen Mitteln zur Bekämpfung der Maden verzichtet werden“ appelliert Birgit Simon, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Abfallwirtschaft Wetterau. „Das natürliche Gleichgeweicht in der Biotonne wird zerstört. Außerdem gibt viele andere Möglichkeiten den Maden auf den Leib zu rücken. Wichtig ist, dass dem Biogut die Feuchtigkeit entzogen wird, die für die Faulgase und damit für die Maden verantwortlich sind‘“, so Simon.
Altes Zeitungspapier oder Biotüten aus Papier sind die wichtigsten Hilfsmittel, denn sie saugen die Feuchtigkeit auf. Nasse Speisereste und Fleisch sollten unbedingt in Zeitungspapier eingewickelt werden. „Bitte keine Plastiktüten auch keine sogenannten kompostierbaren Plastiktüten verwenden. Die müssen wir in der Kompostieranlage aufwendig wieder aussortieren, weil sie sich nicht oder zu langsam zersetzen“, sagt Roth. Zeitungspapier dagegen verrottet schnell.
Frisch gemähtes Gras sollte nicht gleich in die Tonne geworfen werden, weil es noch zu feucht ist und gären könnte. Der Grünschnitt sollte ein bis zwei Tage im Garten trocknen.
Ist die Tonne zur Hälfte gefüllt, sollte eine Schicht aus Zweigen oder Pflanzenresten eingefügt werden, um die Abfälle aufzulockern und zu durchlüften. Steht dies nicht zur Verfügung, kann auch eine Schicht geknülltes Zeitungspapier in die halbvolle Tonne gegeben werden. „Wenn auch das nicht reicht oder vorhanden ist, können Gesteinsmehl oder Gartenkalk, welches Baumärkte oder Gartencenter anbieten, sparsam in die Tonne gegeben werden“, empfiehlt Simon. Sie binden die Feuchtigkeit und wirken so Gerüchen und Madenbildung entgegen.

Damit immer genügend Luft an die organischen Abfälle kommt, sollte die Biotonne nur locker befüllt werden und nicht durch zum Beispiel Reinspringen oder Stopfen mit Spaten verdichtet werden. „Dadurch gehen die Biotonnen auch kaputt“, erklärt Roth, der dieses Verhalten schon wegen Verletzungsgefahren nicht toleriert.
Nachsorge
Nach der Leerung der Tonne sollte diese komplett sauber gemacht werden. Flüssigkeiten und Reste, die sich am Boden der Tonne abgesetzt haben, müssen entfernt werden. Der Deckel und der Tonnenrand sollten von Abfällen gesäubert werden, damit Fliegen dort keine Eier ablegen. Bevor die Tonne wieder befüllt wird, sollte sie auslüften. Anschließend den Boden der Tonne mit zerknülltem Papier ausgelegen. Dann bleiben am Tonnenboden keine Abfälle kleben.

Keine Abholung mehr von Elektrogeräten in der Stadt Münzenberg

Das Unternehmen Regionale Dienstleistungen Wetterau hat die Abfuhr der Kühl- und Elektrogeräte zum 01.07.2019 eingestellt. Alle bis zum 30.06.2019 eingegangenen Anmeldungen werden selbstverständlich noch abgefahren.

Ab dem 01.07.2019 können aus diesem Grund keine Anmeldungen von Kühl- und Elektrogeräten bei der Stadt Münzenberg mehr erfolgen.

 

Münzenberg gegen den plötzlichen Herztod - 1. Schulung im Gambacher Bürgerhaus

Die erste von 10 Schulungen zur Handhabung eines Defibrillators fand am 8. Mai statt. Bürgermeisterin Dr. Tammer und die Notfallsanitäterin Kathrin Heise konnten im Bürgerhaus 12 interessierte Bürger begrüßen. Kathrin Heise hat die 2stündige Schulung hervorragend, d.h. kompetent, lebensnah und leicht verständlich durchgeführt. Alle Teilnehmer waren einhellig der Meinung „Ich bin froh, hier gewesen zu sein. Die große Angst vor dem AED Gerät habe ich verloren, ich weiß jetzt, was zu tun ist.“

Spazier mit mir – die andere „Bürgersprechstunde“

„Ungezwungen beim Spazierengehen spricht es sich doch gleich viel leichter als in der förmlichen Büroatmosphäre“, so Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer.

Auch in diesem Jahr lädt die Bürgermeisterin die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münzenberg wieder zu einem gemeinsamen Spaziergang in jedem Stadtteil ein. Der diesjährige letzte Termin ist am

Freitag, 05.07. Münzenberg Treffpunkt Linde am Marktplatz

Start ist jeweils um 17.30 Uhr. Gelaufen werden soll ca. eine bis eineinhalb Stunden, die Strecke kann dabei gerne an die Wünsche der Mitlaufenden angepasst werden. Gegangen wird wie letztes Jahr auch bei (fast) jedem Wetter, frei nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!“. Bei Starkregen und Gewittern allerdings fällt der Termin „ins Wasser“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wer mitgehen möchte, kommt einfach pünktlich zum Treffpunkt.

Frau Dr. Tammer möchte auch in diesem Jahr mit der Aktion „Spazier mit mir“ eine Bürgersprechstunde der besonderen Art einrichten: „vielleicht schließen sich hier auch Mitbürger an, die ein Anliegen besprechen möchten aber den Weg ins Rathaus scheuen“. Auch ohne ein Anliegen ist jeder HERZLICH WILLKOMMEN!

 

Die Schafe sind wieder da!

Der Steinberg in der Münzenberger Gemarkung ist ein ganz besonderer Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Um die malerischen Felsen herum breiten sich die Magerrasen aus. Dort wachsen Pflanzen, die sehr nährstoffarme, trocken-warme Standorte und eher saure Böden bevorzugen.

Zur besonderen Artenvielfalt der Steinberge trägt das kleinräumige Nebeneinander unterschiedlicher Biotope bei, denn zum Offenland kommen die Gehölzinseln, die Obstbäume und der nahe Wald. Hier leben unter anderem Singvögel, Spechte, mehrere Fledermausarten und sogar der seltene Wendehals.

Von diesen Lebensräumen sind die Magerrasen am stärksten gefährdet. Denn wenn sie nicht mehrmals im Jahr und zur richtigen Zeit von Schafen beweidet werden, verschwinden nach und nach die besonderen Arten.

Aus diesem Grund müssen Spaziergänger dreimal im Jahr für ein paar Tage ihre gewohnten Pfade verlassen und einen kleinen Umweg gehen. Und aktuell ist es wieder soweit: Die Umzäunungen stehen und zum Wochenende werden die Schafe wieder einziehen und ihre Arbeit zum Schutz des Magerrasens aufnehmen.

„In einem umzäunten Bereich reicht das Futter für ca. drei bis fünf Tage, je nachdem wie Gräser und Kräuter im Jahr gewachsen sind.“, so Schäfer Andreas Schmid. Ist alles abgeweidet, zieht er mit der Herde wieder weiter. Weitere Weideflächen sind das westlich der Stadt gelegene Naturschutzgebiet „Metz von Münzenberg“ oder die „Salzwiesen“. Nach etwa sechs Wochen ist die Herde dann wieder auf dem Steinberg.

„Der Steinberg ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bürger der Stadt und soll durch diese Maßnahme als Natur- und Kulturlandschaft erhalten bleiben“, sagt Münzenbergs Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer und bittet auch gleichzeitig um Verständnis für die Umwege, die nun für die Spaziergänger nötig werden.

3. Münzenberger Frühlingsmarkt mit tausenden Besuchern

Abwechslungsreiches Warenangebot, ausgewählte Speisen und Getränke sowie strahlender Sonnenschein überzeugen die Besucher

Münzenberg wurde überrannt. Viele tausende Besucher fanden am vergangenen Sonntag den Weg zum 3. Münzenberger Frühlingsmarkt. Erstmals fand der Markt unter freiem Himmel am Fuße der Burg statt und war gleich ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein schlenderten die Besucher über den Markt, der mit kreativen Ausstellern, kulinarischen Leckereien und Mitmachaktivitäten überzeugte.

Die Organisatoren Katharina Rüd, von der Stadt Münzenberg, und die freie Autorin Jule Heck sind überwältigt. „Wir haben gehofft, dass der Markt gut angenommen wird und wir einen tollen Tag erleben werden, aber mit diesem Ansturm haben wir nicht gerechnet. Es ist toll zu sehen, dass sich die Arbeit der letzten Monate gelohnt hat und das Konzept aufgegangen ist“, kommentiert Katharina Rüd im Nachgang.

Auch die Aussteller zeigten sich durchweg begeistert, sie lobten das Ambiente und die positive Stimmung bei den Besuchern. Neben dem Markttreiben zog auch die Burg die Besucher magisch an. Eigens für diesen Tag arrangierte Kinder- und Familienführungen fanden überwältigenden Zuspruch.   

Ebenfalls positiv aufgenommen wurde das Rahmenprogramm. Der Literarische Salon, der zum Verweilen und Zuhören einlud, war gut besucht und bot etwas Abwechslung zum regen Markttreiben. Mit Ulla Link, Dieter David Seuthe und Jule Heck haben heimische Autoren aus ihren aktuellen Werken gelesen. Mit mehr Power ging es bei den Auftritten der Stadtkapelle sowie der Showtanzgruppen Magic Colors Duo, Magic Colors Juniors und Smash zu, die mit viel Applaus honoriert wurden.

Aus Bad Nauheim reisten Besucher mit der Historischen Eisenbahn der Eisenbahnfreunde Wetterau an, die ein bereitgestellter Shuttle-Bus der Stadt Münzenberg bei Bedarf direkt zum Eingang des Marktes brachte. Bahnreisende, die den Weg nicht auf sich nehmen wollten, fanden auf dem Bauernhof der Familie Knorr ein abwechslungsreiches Angebot für Kinder und Erwachsene und konnten dort verweilen. Ein Highlight waren die Traktorfahrten, die u.a. auch zum Frühlingsmarkt führten.

„Es ist toll zu sehen, was der Markt für eine Bewegung in die Münzenberger gebracht hat. Daniel Knorr kam pro aktiv auf uns zu, um gemeinsam mit der Landjugend Friedberg ein Angebot für die Bahnreisenden zu schaffen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Burghotel und ortsansässigen Vereinen war sehr gut und einvernehmlich. Weitere Vereine haben für die Zukunft schon Interesse angemeldet. Da lässt sich drauf aufbauen“, zeigt sich Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer begeistert.

Der Wunsch nach einer Wiederholung ist groß. Münzenberg kann im kommenden Jahr auf 775 Jahre Stadtrechte zurückschauen. Daher ist es wahrscheinlich, dass es auch im kommenden Jahr einen Frühlingsmarkt in Münzenberg geben wird – das wird dann ein Jubiläumsmarkt.     

 

In Münzenberg stehen die Zeichen auf feiern!

In den kommenden Jahren stehen in der Stadt Münzenberg vier verschiedene Jubiläen an:

Im Jahr 2020 – 775 Jahre Stadtrechte Münzenberg
Im Jahr 2022 – 50 Jahre Zusammenschluss Gesamtstadt Münzenberg
Im Jahr 2022 – 800 Jahre Ober-Hörgern
Im Jahr 2023 – 1225 Jahre Gambach

Die Koordinierungsgruppe „Stadtjubiläen“ der Stadtverwaltung, bestehend aus Katharina Rüd, Stelle für Stadtmarketing, Dorothee Weckmann, Berit Heller und Stefanie Peter, hat sich bereits mit diesen Stadtjubiläen befasst und nun sollen erste Schritte zur weiteren Koordination unternommen werden.

Hierzu fand eine Auftaktveranstaltung mit allen Vereinsvertretern, den Ortsbeiratsmitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern statt.

Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer informiert über den aktuellen Stand der Überlegungen aus der Verwaltung und über die Entscheidung des Magistrats zu den Feierlichkeiten.

Ziel der Auftaktveranstaltung war es, den Ablauf, die Organisation und Koordination festzulegen sowie entsprechende Arbeitsgruppen zu bilden.

 

Bilder-Ausstellung

Im Rahmen der Dauerausstellung von Bildern heimischer Künstler hat
Münzenbergs Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer am Sonntag, dem 31. März 2019 in der Stadtverwaltung Doris Bauer, Malerin aus Niddatal-Assenheim, empfangen. Während einer Matinee hat die ehemalige Fachlehrerin für Sport und Musik ihre Werke präsentiert. Doris Bauer ist mittlerweile in der Wetterau keine Unbekannte mehr. Nachdem sie 2005 die Malerei für sich entdeckt hatte, bildete sie sich zunächst autodidaktisch weiter, besuchte ab 2006 regelmäßig Seminare zur Weiterbildung im Atelier Hohmann in Limeshain, seit 2015 auch das Atelier Auf dem Hohenstein BN bei Konni Heil sowie weitere Seminare und Workshops bei verschiedenen renommierten Künstlern, u.a. bei Ulrike Rhode, H.C. Petersen, Anja Gensert und Sonja Jannichsen. Doris Bauer hat sich auf Aquarelle, Acryl und Mischtechniken spezialisiert und mittlerweile in mehreren Gruppenausstellungen, aber auch Einzelausstellungen ihre Bilder einem breiten Publikum vorgestellt.
Ihre Bilder, die dann für längere Zeit in der Stadtverwaltung zu sehen sein werden,
zeigen u. a. Reiseimpressionen, Landschaften und Florales. 

Sponsoren und Paten für das Projekt „Münzenberg gegen den plötzlichen Herztod“ gesucht!

Der plötzliche Herztod ist eine dramatische Notfallsituation. Jährlich erleiden in Deutschland ca. 100.000 Menschen diesen Notfall. Jede Minute, die nach Eintritt des akuten Ereignisses verstreicht, sinkt die Wahrscheinlichkeit des Überlebens um 10 Prozent. In dieser Situation ist ein sofortiger Notruf, die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch den Laien und der Einsatz von Frühdefibrillatoren notwendig um diese Überlebenswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Der Magistrat der Stadt Münzenberg hat das Projekt „Münzenberg gegen den plötzlichen Herztod“ initiiert und richtet nun an neun Standorten Frühdefibrillatoren, auch AED-Geräte genannt, ein. Diese befinden sich in für jedermann freizugänglichen Außenschränken an städtischen Gebäuden.

Die Projektleitung wurde vom Ersten Stadtrat Alexander Heise übernommen. Heise bringt durch seinen beruflichen Werdegang als Notfallsanitäter und Dozent einer Rettungsdienstschule den fachlichen Hintergrund für das Projekt ein. Gemeinsam mit der Partner-Firma H2M sind Schulungen in der Stadt Münzenberg geplant und werden im Jahr 2019 sukzessive in allen Stadtteilen durchgeführt.

„Damit die Scheu im Notfall zu helfen und die Angst etwas verkehrt zu machen abgebaut wird, soll die Bevölkerung im Umgang mit den AED Geräten geschult werden, um im Falle eines plötzlichen Herztodes sicher helfen zu können.“ so erläutert Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer das weitere Vorgehen. „Die Bedienung dieser Geräte ist „kinderleicht“ und selbsterklärend, so dass sie für jeden einsetzbar sind. Schnelle Hilfe wird so machbar, denn – es könnte jeden treffen!“

Um die langfristige Wirkung und Umsetzung dieses Projektes zu sichern ist die Stadt Münzenberg auf der Suche nach Sponsoren, die den Unterhalt der Gerätestandorte finanziell unterstützen oder als Paten einen AED-Standort finanzieren. Nicht nur Firmen sondern auch Privatpersonen können dieses Projekt finanziell unterstützen.

An den einzelnen Standorten werden entsprechende Sponsoren- und Patentafeln für die Unterstützer des Projektes „Münzenberg gegen den plötzlichen Herztod“ angebracht.

Die im ersten Schritt geplanten Standorte sind:

Gambach:
Stadtverwaltung, Hauptstraße 22
Bürgerhaus, Am Bürgerplatz
Feuerwehrhaus, Bahnhofstraße
Kindertagesstätte Kinderbrücke, Schulstraße

Münzenberg:
Rathaus, Marktplatz
Sporthalle, Im Eiloh
Steinbergkindergarten, Bellersheimer Weg

Ober-Hörgern:
Dorfgemeinschaftshaus, Am Bohnengarten

Trais-Münzenberg:
Kulturhaus, Dühbergstraße

Die Stadt Münzenberg möchte dieses sinnvolle Projekt nachhaltig sichern und baut auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Selbstverständlich ist die Ausstellung einer Spenden- bzw. Sponsorenbescheinigung durch die Stadt Münzenberg möglich. Interessenten werden gebeten, sich bei Frau Peter unter Telefon 06033/9603-13 oder per Email unter buergermeister@muenzenberg.de zu melden. Der Magistrat der Stadt Münzenberg freut sich auf Ihre Rückmeldung und steht für Fragen zu dem Projekt gerne zur Verfügung.

Facelift für die Gebührenbescheide der Stadt Münzenberg

„Das war eine ganz schöne Tüftelarbeit!“, umso mehr strahlten die Mitarbeiterinnen des Steueramtes nun, als sie den ersten Probeausdruck der neu gestalteten Gebührenbescheide der Stadt Münzenberg aus dem Drucker holten.

Alle Jahre wieder war es in der Vergangenheit für die Bürgerinnen und Bürger von Münzenberg nicht leicht, dem Gebührenbescheid zu entlocken, was denn nun tatsächlich an Abgaben an die Stadt entrichtet werden muss. „Da muss man schon studiert haben, um das verstehen zu können!“ war nur einer der Kommentare, die zu dem Thema zu hören waren.

„Ich habe zwar studiert, aber auf Anhieb habe ich die Bescheide auch nicht verstanden und es hat mich sehr viel Zeit gekostet, mich dahinein zu versetzen“, so Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer. Daher hatte sie beschlossen, dies zu einem Ihrer Wahlkampfthemen zu machen: leicht verständliche, nachvollziehbare Bescheide.

Als die Bearbeitung dieses Themas dann schon recht bald nach Amtsantritt begonnen wurde, gab es viele Hürden zu überwinden: formale, rechtliche und programmiertechnische Voraussetzungen mussten erfüllt werden. Aber letztlich wurde in fleißiger Arbeit alles umgesetzt, was im Rahmen des Möglichen einer leichteren Verständlichkeit dient. So dauerte es zwar deutlich länger als gehofft, aber nun liegen die Formulare im neuen Layout vor.

Ab der 4. Kalenderwoche werden die neuen Gebührenbescheide an die Haushalte verteilt. Die Stadtverwaltung ist gespannt auf das Feedback und steht für Rückfragen während der Bürozeiten gerne zur Verfügung. „Konstruktive Kritik ist ausdrücklich willkommen!“, so die Bürgermeisterin.

Komm ein bisschen mit nach Italien…

Die Stadt Münzenberg beabsichtigt mit der Stadt Carpineti in Italien eine Städtepartnerschaft einzugehen.
Carpineti ist eine Gemeinde mit ca. 4000 Einwohnern in der Provinz Reggio Emilia, die ihrerseits die Partnerregion des Bundeslandes Hessen ist und besitzt wie die Stadt Münzenberg eine Burg.

Nachweise der Besiedelung stammen bereits aus prähistorischer Zeit. Bewohnt wurde das Gebiet um Carpineti von Liguriern, Römern, Byzantinern und Langobarden. Besondere Bedeutung hatte Carpineti in der Zeit der Gräfin Matilde di Canossa, Marquise der Toskana und letzte Vertreterin der Dynastie der Attoni.

Das Datum der Entstehung der Burg von Carpineti ist nicht mit Sicherheit bekannt. Sie war Eigentum der Gräfin Matilde und sicher ist, dass Papst Gregor VII. im Jahr 1077 dort Zuflucht suchte, um sich vor Heinrich IV. zu schützen.

Heute ist Carpineti ein belebtes Städtchen, in dem zahlreiche Cafés zu einem Espresso, Latte Macchiato oder Gelato einladen und wo man die Seele baumeln lassen kann. Neben den zahlreichen historischen Stätten in der Region, erwarten die Besucher kulinarische Genüsse, wie Parmesan, Parmaschinken und Lambrusco und verlocken zum Verweilen.

Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Stadt Münzenberg zur Förderung der deutsch-italienischen Beziehung haben, werden gebeten, sich in der Stadtverwaltung bei Frau Peter, unter 06033/9603-13 zu melden.
Ein erstes Treffen der Italienfans findet am Dienstag, dem 22. Januar 2019 um 19.00 Uhr im Alten Rathaus in Gambach statt.

Parkplatzmangel im alten Ortskern im Stadtteil Gambach

Zur Verbesserung der Parksituation im alten Ortskern in Gambach war der Magistrat der Stadt Münzenberg aktiv.

„Innen vor außen“, „Innenverdichtung“ und „Kerniges Dorf“ sind nur ein Teil der Schlagworte, die deutlich machen, wohin der Weg in der Städteplanung geht. In der letzten Sitzung der Stadtverordneten des vergangenen Jahres hat sich das oberste Entscheidungsgremium der Stadt Münzenberg dazu entschlossen, einen entsprechenden Antrag zur Aufnahme in das Förderprogramm „Dorfentwicklung“ des Landes Hessen zu stellen (die BZ berichtete). Dieser Weg ist grundsätzlich sinnvoll, verringert er doch den sogenannten Flächenfraß, der deutschlandweit täglich mehrere Hektar wertvollen Ackerbodens vernichtet.

Innenverdichtung bedeutet aber auch, dass nicht nur im Ortskern mehr Wohnungen entstehen und somit dort auch mehr Menschen leben, sondern auch, dass der Bedarf an nahegelegenen Parkplätzen deutlich zunimmt.

Da dies in den Ortskernen der Stadt Münzenberg ohnehin schon aktuell ein Problem darstellt, hatte der Magistrat Verhandlungen mit einem verkaufsbereiten Eigentümer eines im Ortskern in Gambach gelegenen Grundstücks aufgenommen, um dort über eine Abbruchmaßnahme in einer Art „Insellösung“ öffentliche Parkplätze einrichten zu können.

Leider waren diese Verhandlungen nicht von Erfolg gekrönt und so baut der Magistrat auf die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm. „Vielleicht“, so äußerte sich die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer, „löst dieses Förderprogramm ja neue Impulse und Ideen aus, so dass langfristig die Ortskerne hinsichtlich der Parkplatzsituation entlastet werden.“

 

Bürgerhausbetrieb in Gambach läuft in den nächsten Jahren normal weiter – Veranstaltungen auf 200 Teilnehmer begrenzt

Neubau in Gambacher Mitte vorerst nur Planspiel

„Haste Du schon gehört? Des Bürgerhaus in Gambach werd‘ abgerisse und da kommt en Neubau, en Prunkpalast hin mit schicke Büros für die Verwaltung im Owwergeschoss.“ Soweit die Info, die der Dorf-Funk seit Erscheinen eines Berichtes in der B.Z. über das mehr als 40 Jahre alte Gambacher Bürgerhaus verbreitet. Diese vermeintlichen neuesten Nachrichten schlugen ein wie eine Bombe, sorgten für Stimmungsschwankungen im Ort zwischen Unglauben und Kritik ob der anstehenden Kosten für die Kommune. Und zu Stornierungen bei Deniz Elmas, dem Bürgerhauswirt. Der staunte nicht schlecht, als Kunden von ihren Reservierungen für Feiern im nächsten Jahr zurücktraten mit der Begründung, dann sei das Bürgerhaus ja gar nicht mehr in Betrieb.

Da war der engagierte Gastronom geschockt. „Zu Recht, ist doch an all den Schließungsgerüchten rund um das Gambacher Bürgerhaus nichts dran“, betont Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer auf Anfrage. Derzeit laufen Vertragsgespräche zwischen Stadt und Pächter Elmas, dessen aktueller Vertrag am 31. Dezember 2018 endet. Einen Fortsetzungsvertrag wird es allerdings nur mit einer befristeten Laufzeit von maximal 3 bis 4 Jahren geben. „Die Stadt möchte ihrem Pächter keine falschen Hoffnungen machen. Mit dem Bürgerhaus wird etwas passieren müssen – und dann wird das Gebäude für eine unbestimmte Zeit nicht nutzbar sein“, so Bürgermeisterin Tammer.

Fakt ist, dass die kulturelle Mitte Gambachs an vielen Stellen Schwachpunkte aufweist, die es zu beseitigen gilt. Das in die Jahre gekommene Gebäude entspricht nicht mehr den Anforderungen, die heute an ein Bürgerhaus gestellt werden – da sind sich alle politischen Akteure in der Burgenstadt einig. Betroffen davon sind die Gebäudetechnik, der Brandschutz sowie die energetische Bauausstattung und das Thema Barrierefreiheit. Was im Übrigen auch für die Räumlichkeiten der Verwaltung gilt, die derzeit in der umgebauten historischen Alten Schule in der Hauptstraße 22 untergebracht ist. Sogar der Sitzungssaal muss mittlerweile weichen. Das Team des Münzenberger Bauhofs baut den Versammlungsraum gerade um – zu zwei dringend benötigten Büros.

Erste Kostenberechnungen ergaben eine notwendige Investition allein in das Gambacher Bürgerhaus in Höhe von mindestens 4,1 Millionen Euro. „Angesichts einer solchen Summe kamen in der Stadtverordnetenversammlung am 19. November 2018 Diskussionen über einen Neubau auf“, bestätigte Dr. Isabell Tammer. Rasch machten Pläne für ein Gebäude mit kombinierter Nutzung die Runde. Bürgertreff mit Gastronomie sowie Räumlichkeiten für Feiern und Versammlungen einerseits und gleichzeitig moderne, zeitgemäß ausgestattete Büroräume für die Verwaltung andererseits. So würden räumliche Missstände beseitigt, die auf die Dauer eine effiziente, bürgernahe Verwaltung behindern, auf die auch in Zukunft regelmäßig neue Anforderungen zukommen werden.

Doch wann, ob und in welcher Form diese Planspiele Wirklichkeit werden – „das ist heute noch völlig offen“, stellt Bürgermeisterin Tammer klar. „Ein so großes Projekt will sorgsam erwogen und diskutiert werden und dann müssen entsprechende Beschlüsse gefasst werden.“ Sie rechnet realistischerweise nicht mit einer Umsetzung in den nächsten vier Jahren. Wer also in Gambach und Umgebung eine Konfirmation, eine Goldene Hochzeit oder eine andere Festivität plant, kann diese – sofern gewünscht – selbstverständlich im Gambacher Bürgerhaus abhalten. Anfragen nimmt Bürgerhauswirt Deniz Elmas gerne entgegen.

Damit alle Münzenbergerinnen und Münzenberger auch künftig sicher im Gambacher Bürgerhaus feiern und tagen können, hat die Stadtverwaltung reagiert. Alle derzeit gültigen brandschutz- und bauaufsichtsrechtlichen Auflagen werden erfüllt. Das hat aber zur Folge, dass sich ab sofort in den gesamten Räumlichkeiten des Bürgerhauses zeitgleich nicht mehr als 200 Personen aufhalten dürfen. „Das muss uns jeder Veranstalter garantieren, sonst gibt es leider keine Genehmigung für die Nutzung des Bürgerhauses“, teilt Münzenbergs Verwaltungs-Chefin Tammer mit.

 

Nachbarschaftshilfe liest vor

Die Nachbarschaftshilfe „Bürger helfen Bürgern“ der Stadt Münzenberg hat ihr Angebot für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt Münzenberg erweitert und bietet „Vorlese-Zeiten“ an. Gebrauch davon wird bereits im Seniorenheim „Cura Sana“ gemacht, wo regelmäßig alle 14 Tage mittwochs um 16:00 Uhr ein Vorlese-Nachmittag stattfindet.

Wer gerne Geschichten oder die Zeitung vorgelesen bekommen möchte, kann sich mit „Bürger-helfen-Bürgern“ zu den regulären Bürozeiten unter der Telefon-Nummer 06033-9603-21 in Verbindung setzen und einen individuellen Termin vereinbaren. Dies soll dazu beitragen, wie eine Teilnehmerin der Nachbarschaftshilfe es so schön formulierte: „den älteren Mitbürgern, die ihren Anteil zum Wohl der Gemeinschaft schon in der Vergangenheit geleistet haben, etwas zurückzugeben und ihnen damit auch Respekt zu zollen“.

Die Bürozeiten sind immer montags, mittwochs und freitags jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr.

Wer gerne vorlesen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen und kann sich direkt mit Katharina Schwalb, Tel.: 06033/68459, in Verbindung setzen.

Die ebenso angebotenen Einkaufsfahrten mit dem „City-Mobil“ finden immer dienstags und freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Pro Fahrt wird von den Mitfahrenden eine Kostenbeteiligung von je 2 € erbeten.

Münzenberg, den 09.10.2018

Jugendfeuerwehr ausgezeichnet

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat im September diesen Jahres die Jugendfeuerwehr der Stadt Münzenberg als beste Jugendfeuerwehr der Haus- und Straßensammlung 2017 zugunsten der Arbeit des Volksbundes ausgezeichnet.

Mit großem Engagement hatten die Jugendlichen im vergangenen Jahr die stattliche Summe von 1818,26€ gesammelt und damit das beste Ergebnis in Hessen erzielt.

Der Volksbund bewahrt mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe das Gedenken an die Kriegstoten. Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt.

Seit 1953 führt der Volksbund auch internationale Jugendbegegnungen und Workcamps unter dem Motto "Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden" in ganz Europa durch und trägt damit zum Erhalt des Friedens auf unserem Kontinent bei.

Auch in diesem Jahr werden die Jugendlichen in der Zeit vom 20.10.bis 25.11.2018 wieder unterwegs sein und um Spenden zugunsten des Erhalts der Kriegsgräberstätten bitten.

 

 

 

Münzenberg erhält Elektroladesäule

Ladesäule ist Teil des flächendeckenden Ladenetzwerks der ovag Energie AG

„Jetzt können Elektro-Fahrzeuge endlich auch bei uns in Münzenberg öffentlich geladen werden“, kommentierte Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer die Eröffnung der neuen Ladesäule auf der Parkfläche am Fuße der malerischen Burg Münzenberg. „Das ist nicht nur ein guter Service für die Besitzer von Elektrofahrzeugen sondern wirkt sich überdies positiv auf die CO2-Emissionen aus.“ Gemeinsam mit Stefan Hirth, vom Vertrieb des Unternehmens, eröffnete Dr. Isabell Tammer den Elektro-Ladeplatz und zeigte auf, was das Vorhaben für die Bürger vor Ort sowie für Gäste bedeutet. „ Dadurch, dass das Laden hier, an diesem historischen Standort stattfinden kann, können auch längere Etappen zur Burg Münzenberg zurückgelegt werden und das Elektro-Fahrzeug quasi nebenbei, während man die Burg oder die vielfältigen, malerischen Flecken in Münzenberg erkundet, geladen werden. Das Laden kann somit wunderbar mit einem Ausflug zur Burg Münzenberg erledigt werden“, so Tammer.

„Wir arbeiten daran, dass Elektrofahrzeuge für unsere Region attraktiver werden und schaffen dafür mit unseren Ladesäulen einen Grundstock“, verdeutlichten die Vorstände der ovag Energie AG, Rainer Schwarz und Joachim Arnold, die Zielsetzung. Nach einer mehrjährigen Testphase mit ausgewählten Elektroladesäulen errichtet die ovag Energie AG bis zum Jahresende in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden ihres Versorgungsgebietes  rund sechzig neue Ladesäulen in der Wetterau, dem Vogelsberg und im Gießener Land. Ziel ist, ein flächendeckendes Ladenetz in der Region Oberhessen zu schaffen. „Es ist uns besonders wichtig, dass die ovag-Ladesäulen ausschließlich mit unserem Ökostrom ovagNatur versorgt werden“, so Schwarz und Arnold.

Die Kosten für die Investition, den Betrieb und die Wartung der Säulen trägt die ovag Energie AG. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Förderprogramms Elektromobilität in Hessen. „Durch die Bereitstellung der Stellfläche für die Ladesäule und der Einrichtung von drei speziellen Parkplätze seitens der Stadt wurde die Errichtung in Münzenberg erst ermöglicht“, ergänzte Joachim Arnold.

Zur Abrechnung des getankten Stromes wird die ovag-Ladesäule in das europaweit größte Ladenetzwerk „PlugSurfing“ integriert. Bereits mehr als 60.000 Ladestationen gehören diesem Netzwerk an. „E-Mobilisten können per App oder mit einer registrierten Ladekarte ihr Fahrzeug aufladen“, erklärte Stefan Hirth von der ovag Energie AG die Handhabung. „Aufladen kann man aber auch ohne vorherige Registrierung bei PlugSurfing. Wie das funktioniert, ist auf der Ladesäule beschrieben. Vorteil des Serviceangebots ist das Laden ohne monatliche Grundgebühr, denn es wird pro Ladevorgang nur der jeweilige Verbrauch bezahlt. Zudem ermöglicht eine App, online nach Stationen zu suchen und in Echtzeit nachzusehen, ob die gewünschte Ladestation frei oder belegt ist.“

 

Mitfahrbank in Ober-Hörgern eingerichtet-Münzenberg macht mobil!!!

Möchten Sie von Ober-Hörgern aus nach Gambach oder Butzbach? Dann setzen Sie sich auf die gelbe Bank und warten – und das sicherlich nicht zu lange. Wer hier sitzt, signalisiert, dass er gerne mitfahren werden möchte. Und die Chancen dafür stehen gut, denn durch Ober-Hörgern geht die viel befahrene L3053, ehemals B488.

Die Idee für das Modell „Mitfahrbank“ hatte Ortsvorsteher Lothar Düringer, der sich diese Bank als Ergänzung zu dem von der Nachbarschaftshilfe der Stadt Münzenberg „Bürger-helfen-Bürgern“ organisierten Fahrdienst gut vorstellen konnte.

Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer griff die Idee, die schon in zahlreichen anderen ländlichen Kommunen erfolgreich umgesetzt wurde, auf und die Mitarbeiter vom Bauhof setzten sie tat- und farbkräftig um.

„Im Prinzip ist diese Bank eine andere Version des Fahrens per Anhalter“, so Düringer. „Da in unserer ländlichen Region die Busverbindungen eher unzureichend sind, stellt die Bank eine Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr dar.“

Insbesondere, da die Mitfahrbank aktuell nur in eine Richtung führt: Ist man in Gambach oder Butzbach angekommen, ist man auf die Rückfahrt mit dem Bus angewiesen, es sei denn man findet am Zielort eine andere Alternative.

Auch aus zwei weiteren Gesichtspunkten sind Mitfahrbänke sehr sinnvoll: Sie wirken dem Verlust der Mobilität im Alter entgegen und auch nicht zu vergessen ist der- wenn auch kleine - Beitrag zum Klimaschutz. Zusätzlich hilft das Angebot, die Zwischenmenschlichkeit zu stärken, weil Fahrer und Mitfahrer ins Gespräch kommen.

„Sollte das Angebot gut angenommen werden, so werden wir sicherlich ein „Pendant“ für die Rückfahrt von Gambach nach Ober-Hörgern einrichten.“ blickt Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer in die Zukunft.

Wie auch immer das Projekt weitergeht, der erste Schritt ist gemacht und jetzt ist es an den Ober-Hörgernern, die Bank zu nutzen.

 

Neues Gesicht im Bürgerbüro Münzenberg - Das Standesamt bekommt Verstärkung!

Im Rahmen einer Magistratssitzung wurde Herrn Markus Weißenfels die Ernennungsurkunde zum Standesbeamten für den Standesamtsbezirk Münzenberg überreicht.

Der Magistrat und auch die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung freuen sich auf Verstärkung nicht nur im Standesamt, sondern auch im Bürgerbüro.

Herr Weißenfels war über 1 Jahrzehnt in der Gemeinde Echzell tätig und wird sich ab dem 01. Januar 2019 im Bürgerbüro in Münzenberg für die Belange der Bürgerinnen und Bürger seines Heimatortes einsetzen.

Die Kolleginnen des Standesamts wird er ab sofort schon bei den zahlreichen Trauungen unterstützen.

Gemeinsame Anschaffung eines Verkehrsdatenerfassungsgerätes

Interkommunale Zusammenarbeit praktizieren die Bürgermeister Dr. Isabell Tammer, Stadt Münzenberg, und Manfred Wetz, Gemeinde Rockenberg, seit kurzem im Kleinen: Gemeinsam haben sie ein Verkehrsdatenerfassungsgerät gekauft, das jetzt monatlich wechselnd in beiden Nachbarkommunen zum Einsatz kommt.

Mit dem neuen Gerät wird es möglich, ZDF, also Zahlen-Daten-Fakten über die tatsächliche Verkehrsbelastung einer Straße zu ermitteln und gleichzeitig festzustellen, wie schnell dort wirklich gefahren wird. Ein kleines graues Kästchen erfasst die Zahl und Art der passierenden Fahrzeuge sowie deren Geschwindigkeit. Mühsame Verkehrszählungen durch Einzelpersonen werden dadurch überflüssig.

Was bisher von den Bürgerinnen und Bürgern nur geahnt oder „gefühlt“ wird, kann nun durch Zahlen bestätigt oder widerlegt werden. Somit liefert der kleine graue Kasten wichtige Informationen auch beispielsweise darüber, ob und wann es sinnvoll ist, die Geschwindigkeit durch sogenannte „Blitzer“ zu kontrollieren.

Eine Ahndung im Sinne eines Bußgeldverfahrens ist jedoch nach den Messungen des Verkehrsdatenerfassungsgerätes nicht möglich, da das Gerät nur Roh-Daten, nicht jedoch die Kfz-Kennzeichen erfasst. Es kann also nur registrieren, ob es sich um einen Pkw, Lkw oder ein Zweirad handelt und wann und wie schnell diese jeweils gefahren sind. Die Bürger haben also nichts zu befürchten.

Unser Bild zeigt die beiden Bürgermeister Dr. Isabell Tammer und Manfred Wetz bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

 

Eulen nach Münzenberg getragen - Künftige Neugeborene werden herzlich begrüßt

Zum 1. „Dienst-Geburtstag“ von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer startet am 1. Juli eine wunderbare Aktion: Künftig sollen neugeborene Münzenberger mit einem farbenfrohen Dinkelkissen in Form einer Eule begrüßt werden.

Als Symbol für die Klugheit soll die Stoffeule den neuen Erdenbürgern beistehen, die vielfältigen Herausforderungen des neuen Lebens zu meistern. Die Kissen können in Ofen oder Mikrowelle erwärmt werden und erfüllen somit auch einen praktischen Zweck in der kalten Jahreszeit oder etwa zum Trösten oder Schmerzenlindern bei einem wehen Bäuchlein. Ganz pragmatisch sind die Tierchen so gestaltet, dass die Baumwollüberzüge abgezogen und gewaschen werden können.

Auf die Initiative von Stefanie Peter wurde die zauberhafte Idee von den Mitgliedern des Nähkreises der Gambacher Landfrauen unter der Leitung von Frau Hedi Dill umgesetzt. Sie hat auch alle Schnittmuster für die 52 Eulen selbst entworfen und die Vorlagen erstellt, die dann die Landfrauen mit großem Elan und Freude fertigstellten. Dank des Ideenreichtums und der Kreativität von Frau Dill wurde jede Eule ein Unikat, so individuell wie jedes Neugeborene.


„Diese Eulen sind so wunderschön, dass man sie am liebsten alle selbst behalten möchte“, meinte Dr. Tammer, die es sich nicht nehmen ließ, zwei Eulenkissen selbst zu nähen. So konnte Sie persönlich feststellen, wie viel Handarbeit und Liebe zum Detail in diesen Kisschen steckt. Ein großer Dank geht daher an die Landfrauen und ihr großes Engagement zum Wohle unserer kleinsten Erdenbürger.

 

Neue Kindergartensatzung zum 01. August 2018

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 08.06.2018 die neue Kindergartensatzung beschlossen.

 

Beratung in Sachen Rente durch Roland Bachmeier in der Stadtverwaltung

Einen ganz besonderen Service kann die Stadt Münzenberg ab August ihren Bürgerinnen und Bürgern anbieten: Am Donnerstag, dem 9. August 2018 findet in der Zeit von 14.00–16.00 Uhr im Sitzungssaal der Stadtverwaltung zum ersten Mal eine Sprechstunde mit Roland Bachmeier, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung, statt.

Herr Bachmeier wohnt in Gambach und ist seit dem 01.01.2018 für die Deutsche Rentenversicherung ehrenamtlich tätig. In seinen Sprechstunden erhält jeder Ratsuchende Hilfe bei der Antragstellung bis hin zur Antragsweiterleitung an die zuständige Stelle. Nicht nur Fragen zur Rente sondern auch zur Rehabilitation und zusätzlicher Altersvorsorge werden in diesem Rahmen beantwortet.

Das Rentenrecht ändert sich häufig. Da ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Service und  Beratung sind nicht nur der Deutschen Rentenversicherung wichtig, sondern auch Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer. „Nehmen Sie die Sprechstunde wahr; Herr Bachmeier wird Ihnen zielgerichtete Informationen geben und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!“ empfiehlt sie.

An folgenden Tagen finden die Beratungstermine in der Stadtverwaltung Münzenberg, Hauptstraße 22, statt:

Donnerstag, 7. Februar

jeweils in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr.

 

Beschleunigung aus der Dose-Stadt Münzenberg führt die gelbe "Lions Info Notfallbox" ein

Die Notfallbox entstammt einer Initiative des Lions Club und wird in einer Kooperation zwischen dem Lions Club Butzbach und dem Roten Kreuz Münzenberg u.a. in der Wetterau verbreitet. Auf Anfrage von Manfred Tschertner, Stadtverordnetenvorsteher und ehrenamtlicher Helfer in der Nachbarschaftshilfe „Bürger-helfen-Bürgern“, überbrachte Frank Metz vom DRK Münzenberg daher in der letzten Woche ein "Starterpaket" an Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer und Manfred Tschertner.

Die gelbe Dose kann im Notfall Hilfe entscheidend beschleunigen. Denn wird der Rettungsdienst gerufen, zählt jede Minute. Die Retter benötigen die wichtigsten persönlichen und medizinischen Informationen über den Patienten - beispielsweise ob es sich um einen Diabetiker handelt, ob er Unverträglichkeiten hat, Medikamente bekommt, wo Impfpass und Verwandte zu finden sind. Damit solche Daten sofort zur Verfügung stehen, werden sie auf einem Infoblatt vermerkt und in der Notfallbox verwahrt. Ergänzend dazu finden Medikamente oder die Versichertenkarte dort ihren Platz. Der Kühlschrank ist der geeignete Aufbewahrungsort. Er findet sich in jeder Wohnung im gleichen Raum und ist somit schnell zu finden. Gelbe Aufkleber mit dem entsprechenden Hinweis, innen an der Wohnungstür und außen am Kühlschrank angebracht, weisen dem Rettungsdienst den richtigen Weg. 

Ergänzend zur Notfallbox überreichte Frank Metz Informationen zum System des Hausnotrufes, mit dem alleinlebende Menschen per Knopfdruck Hilfe bekommen und ihnen so ein sicheres Leben in den "eigenen vier Wänden" erleichtert wird. Entsprechende Informationen und die Notfallbox sind für die Bürgerinnen und Bürger nun über die Stadt Münzenberg, die Nachbarschaftshilfe „Bürger-helfen-Bürgern“ sowie das DRK Münzenberg erhältlich.

 

Nachbarschaftshilfe kommt in Fahrt!

Die von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer initiierte Nachbarschaftshilfe „Bürger helfen Bürgern“ fand schon in den ersten Wochen regen Anklang.
Wie die ehrenamtlichen Mitinitiatoren auf dem Treffen am 20. Februar in der Stadtverwaltung feststellen konnten, seit dem 6. Februar nutzten bereits 18 Personen die angebotenen Fahrdienste mit dem „City-Mobil“.
Geboten werden zur Zeit 2 x wöchentliche Fahrten, bei denen man sich zu Hause oder an vereinbarten Treffpunkten abholen und nach Gambach, beispielsweise zum Parkplatz am Sportplatz oder zentral zum Bürgerplatz fahren lassen kann. Von dort sind entweder die Einkaufsmärkte oder Banken und Apotheke leicht zu erreichen.
Die Fahrten mit dem „City-Mobil“ finden immer dienstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, donnerstags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt. Pro Fahrt wird von den Mitfahrenden eine Kostenbeteiligung von je 2 € erbeten.
Diskutiert wurden Erweiterungen des Projekts, wie zum Beispiel individuelle Fahrten etwa zu Facharztbesuchen oder auch tatkräftige Unterstützung beim Einkaufen. Solche zusätzlichen Servicedienste sind durchaus bald denkbar, so das Fazit der engagierten Teilnehmer. Nicht nur im Sinne des Ministerpräsidenten Bouffier, der gerade in der letzten Woche Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des ländlichen Wohnraums forderte, soll diese Münzenberger Initiative dienen, man wolle dadurch auch, wie eine Teilnehmerin sagte: „den älteren Mitbürgern, die Ihren Anteil zum Wohl der Gemeinschaft schon in der Vergangenheit beigetragen haben, etwas zurückgeben und ihnen damit auch Respekt zollen“.
Wer sich zu einer Fahrt anmelden möchte, kann dies telefonisch unter der neuen Telefon-Nummer 06033-9603-21 tun. Der Bürodienst der Nachbarschaftshilfe ist regelmäßig montags, mittwochs und freitags jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr besetzt. Weitere ehrenamtliche Helfer sind jederzeit herzlich willkommen und können sich in der Stadtverwaltung bei Frau Bauer oder allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern melden (06033-9603-0).

(Foto v. links oben: Manfred Tschertner, Dr. Isabell Tammer, Dieter Pienitz, Karl Heinz Alles, Manfred Gensicken, Kristine Tschertner, Winfried Muziol, Katharina Schwalb, Silke Esposito und Susanne Pabst) 

 

 

City Mobil zum ersten Mal auf Tour

 

 

Am Dienstag, dem 6. Februar 2018 war das City-Mobil der Nachbarschaftshilfe "Bürger-helfen-Bürgern" der Stadt Münzenberg zum ersten Mal im Einsatz. Als erste Bürgerin aus der Stadt Münzenberg, die den Fahrdienst in Anspruch nahm, durfte die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer Else Müller begrüßen. Sie stand pünktlich um 10.00 Uhr zur Abholung für die Einkaufsfahrt bereit. Ein weiterer Fahrgast, der bereits 93-jährige Erhard Wetz, ebenfalls aus dem Stadtteil Münzenberg, wurde bis zum Bürgerplatz gebracht. Der diensthabende Fahrer Karl-Heinz Alles brachte beide nach Erledigung ihrer jeweiligen Besorgungen wieder wohlbehalten zurück nach Münzenberg.

Der nächste Bürodienst findet am morgigen Freitag, dem 09.02.2018 in der Stadtverwaltung Münzenberg im Stadtteil Gambach statt. Von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr ist wieder ein ehrenamtlicher Helfer telefonisch unter der Nummer 06033-9603-21 erreichbar, um Anrufe bezüglich einer Fahrt mit dem City-Mobil entgegen zu nehmen und zu koordinieren. Der Bürodienst ist ab sofort regelmäßig montags, mittwochs und freitags jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr unter der oben genannten Nummer erreichbar. Es besteht dann die Möglichkeit, sich für eine Fahrt anzumelden. Die Fahrten mit dem City-Mobil finden immer dienstags im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr statt. Aktuell ist geplant, dass zwei Standorte angefahren werden: der Parkplatz am Sportplatz, zum leichten Erreichen der Einkaufsmärkte im Stadtteil Gambach, und zentral der Bürgerplatz, von wo aus die Banken, Apotheke und auch die Stadtverwaltung erreichbar sind. Bürgermeisterin Tammer betont, dass der Fahrdienst natürlich allen Münzenberger Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung steht, die einen Fahrdienst innerhalb der Stadt Münzenberg benötigen. Natürlich gilt dies auch beispielsweise für Hilfesuchende aus dem Stielfeld oder anderen Teilen der gesamten Stadt Münzenberg, die ohne fremde Hilfe nicht zum Einkaufen, zur Apotheke oder zur Bank kommen können. Die Fahrtteilnehmer werden am oder in der Nähe ihres Wohnortes abgeholt. Nähere Einzelheiten können dann bei der telefonischen Kontaktaufnahme mit den ehrenamtlichen Helfern besprochen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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