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Neues aus dem Rathaus

Nachbarschaftshilfe „Bürger helfen Bürgern“ startet

Nachdem in der letzten Stadtverordnetenversammlung des alten Jahres nach eingehender Diskussion der einstimmige Beschluss gefasst wurde, die Nachbarschaftshilfe-Initiative der Stadt Münzenberg „Bürger helfen Bürgern“ zu starten, trafen sich am Mittwoch vergangener Woche alle ehrenamtlichen Helfer, um das vorgelegte Konzept mit Leben zu füllen.

Die Zahl der Freiwilligen, die bereit sind, sich zu engagieren und anderen Menschen einen Teil ihrer Zeit zu schenken, ist mittlerweile auf zehn Personen angewachsen. Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer freute sich immens über die große Zahl der Anwesenden und im Handumdrehen war der Dienstplan mit Namen gefüllt.

Der Bürodienst, an dem die ehrenamtlichen Helfer am Telefon (Stadtverwaltung Münzenberg: 06033-9603-0) erreichbar sein werden, findet montags, mittwochs und freitags von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt. Hier besteht dann die Möglichkeit, sich für eine der beiden pro Woche angebotenen Fahrten anzumelden.

Die Fahrten mit dem City-Mobil werden dann dienstags im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr stattfinden. Aktuell ist geplant, dass zwei Standorte angefahren werden: der Parkplatz am Sportplatz, zum leichten Erreichen der Einkaufsmärkte im Stadtteil Gambach, und zentral der Bürgerplatz.

Das Nachbarschaftshilfe-Projekt der Stadt Münzenberg ist in der zunächst auf einen einjährigen Probebetrieb begrenzt. In dieser Zeit soll geprüft werden, wie groß der Bedarf tatsächlich ist und ob das Projekt in der Stadt Münzenberg wirklich benötigt wird. Des Weiteren soll der Magistrat nach 9 Monaten Laufzeit den Stadtverordneten einen Sachstandsbericht vorlegen.

Magistrat kämpft weiter gegen Windkraft

In der letzten Sitzung des Magistrats der Stadt Münzenberg herrschte Einigkeit darüber, weiter gegen die 4 Windkraftanlagen der NWind GmbH in Wölfersheim/Wohnbach Position zu beziehen.

Vor allem unter Berufung auf den Denkmalschutz hatte die Stadt Münzenberg, unterstützt durch den Freundeskreis Burg und Stadt Münzenberg, Stellungnahmen mit Einwendungen gegen das Vorhaben abgegeben, so dass das Regierungspräsidium Darmstadt unter anderem aus diesem Grund im Mai des vergangenen Jahres der Firma NWind GmbH einen Ablehnungsbescheid erteilte. Daraufhin herrschte zunächst große Erleichterung in der Stadt Münzenberg und in der Umgebung, die Gefahr schien gebannt.

Im Rahmen des nun rechtsanhängigen Klageverfahrens vor dem Verwaltungsgericht Gießen, versucht die NWind GmbH allerdings, diesen Bescheid anzufechten. Zwar dürfte das Regierungspräsidium Darmstadt mit den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten den Ablehnungsbescheid bestmöglich verteidigen, der Magistrat war jedoch einstimmig der Meinung, dass es das falsche Signal wäre, wenn sich die Stadt Münzenberg nicht weiter an diesem Verfahren beteiligt und sich gegen die geplanten Windkraftanlagen engagiert. „Nur ein gemeinsames Vorgehen, nicht nur von Seiten des Regierungspräsidiums, sondern darüber hinaus von den umliegenden, betroffenen Kommunen, kann dem Verwaltungsgericht in Gießen klar machen, dass das beantragte Vorhaben grundsätzlich abgelehnt wird“, führt Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer aus.

Die Stadt Münzenberg stellt daher einen Antrag auf Beiladung, um auf diesem Weg auf das Verwaltungsstreitverfahren einwirken zu können und damit den bisher erzielten Erfolg bestmöglich zu verteidigen.

Nicht zuletzt das Engagement des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg mit seinen Theateraufführungen auf der Burg und den historischen Stadtführungen hat dazu geführt, dass das „Wetterauer Tintenfaß“ und die historisch geprägten Stadtkerne weit über den Wetteraukreis hinaus bekannt geworden sind.

Die Burg Münzenberg ist in eine Landschaft eingebettet, die einmalig ist und die die Menschen seit vielen Jahrhunderten geprägt hat. Die Region ist rund um die Burg seit Jahrhunderten nahezu unverändert. Die Sicht auf die Burg ist nicht nur aus der Nähe faszinierend, sondern auch von weitem bietet sie eine beeindruckende Ansicht. Eine Ansicht, die durch den Bau von Windrädern ohne Not unwiderruflich und für Generationen zerstört werden würde, noch dazu in einer Region, die unter anderem wegen des angrenzenden Limes als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt ist. Dieser somit dokumentierte außergewöhnliche, universelle Wert wird zerstört und ad absurdum geführt.

 

Bürgerhaus Gambach vorerst geschlossen!

Der Magistrat der Stadt Münzenberg informiert, dass bis zum heutigen Tag keine neuen Pächter für die Bürgerstube im Bürgerhaus Gambach gewonnen werden konnten. Die Verwaltung und der Magistrat haben sich ausgiebig mit der Problematik in den letzten Wochen auseinander gesetzt und sind zu dem Entschluss gekommen, dass das komplette Bürgerhaus einschließlich der Kegelbahnen für das I. Quartal 2018 aus energetischen und damit auch aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen bleibt. An dieser Stelle bittet die Stadtverwaltung die Bevölkerung und insbesondere die betroffenen Vereine der Stadt Münzenberg um Verständnis.

Veranstaltungen, bei denen erfahrungsgemäß mit einer großen Anzahl von Teilnehmern gerechnet werden muss, so dass nicht in andere Räumlichkeiten ausgewichen werden kann, können weiterhin im Bürgerhaus stattfinden.

Die Mitarbeiterin Stefanie Peter ist bei der Suche nach Ersatzräumen selbstverständlich gerne behilflich.

 Weil die Heide nicht so wollte wie sie sollte...

...waren immer wieder umfangreiche Pflegemaßnahmen an dem Kreisel Brückfeldstraße/Schulstraße nötig. Der ehemalige Bauhofleiter der Stadt Münzenberg, Willi Beppler-Alt, ergriff daraufhin die Initiative und regte bei der für die Gestaltung zuständigen Gartenbaufirma an, dass sie die Fläche neu gestalten und so als Werbefläche für ihr Unternehmen nutzen könnte. Dieser Vorschlag wurde aufgegriffen und schließlich Anfang Dezember von der Peter Spormann GmbH in die Tat umgesetzt. Die drei zur Verfügung stehenden Felder wurden thematisch besetzt:

Kommt man „nach Hause“ wird man von einem alten Handpflug begrüßt, der deutlich machen soll, dass das jetzige Baugebiet früher eine Ackerkulturlandschaft war und durch die landwirtschaftliche Bearbeitung einst die Ernährung der Bevölkerung sicherstellte. Die ehemalige Leiterin des Kindergartens „Taubenhaus“, Ruth Schrader, stellte hierfür den alten Handpflug zur Verfügung, der bisher als Dekoration ihren Garten zierte.

In Fahrtrichtung weist das folgende Feld auf die in der Gemarkung Gambach vorkommenden Rohstoffe, Basalt und Sand hin. Dankenswerterweise wurde das Kies-Sandgemisch von den Quarzwerken Gambach kostenlos zur Verfügung gestellt. Insbesondere sticht hier der große Sandstein in Form eines Fisches ins Auge, der, schaut man genauer hin, zu grinsen scheint.

Die Idee für das Arrangement des letzten Feldes schließlich wurde im Gespräch mit dem Heimatforscher Hagen Vetter entwickelt. Das angelegte eierförmige Rondell symbolisiert die historische Altstadt Gambachs, das „Gambacher Ei“, und soll durch rot blühende Pflanzen auf die häufigen Feuersbrünste, die den Ortskern in den vergangenen Jahrhunderten heimsuchten, verweisen.

Gekrönt wird die gesamte Anlage derzeit von einem wunderschönen Weihnachtsbaum, der alle Passanten auf die kommende Weihnachtszeit einstimmt. In diesem Sinne freut sich die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer sehr über das gelungene Weihnachtsgeschenk an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münzenberg und bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten und besonders bei Peter Spormann senior, dessen fachliches Know-how das Fundament für die schöne Gestaltung gelegt hat.

 

Bürgerversammlung am 27. November 2017 im Dorfgemeinschaftshaus Ober-Hörgern - Weiterer Abbau der Firma Buss-Basalt/Cemix

Präsentation der Firma Buss-Basalt

Präsentation des Regierungspräsidiums Darmstadt / Bergaufsicht

 

Hessentag vom 25.05.-03.06.2018 in Korbach - Hesstentagsfestumzug

Der Wetteraukreis hat die Städte und Gemeinden um Mitteilung gebeten, ob örtliche Gruppen an der Teilnahme am Hessentags-Festzug am 03. Juni 2018 interessiert sind. Die Stadtverwaltung bittet daher die städtischen Vereine bis Ende Januar 2018 um entsprechende Mitteilung bei unserer Frau Peter unter Telefon 06033/9603-13, falls Interesse an einer Teilnahme besteht. Die notwendigen Meldeformulare sind bei der Stadtverwaltung erhältlich.
 

Sachstand Buswendeschleife

Der Ausbau des Kastanienplatzes zu einer Buswendeschleife wird aktuell nicht von der Stadt Münzenberg weiter verfolgt. Wie die Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer einem interessierten Bürger auf Nachfrage hin mitteilte, liegt ihre persönliche Priorität darin, an der besagten Kreuzung Falkensteinerstraße, Steinbergstraße, Steinweg und Trais-Münzenberger-Straße einen Kreisel einzurichten.

Ein Treffen mit Hessen Mobil, bei dem unter anderem diese Problematik Thema sein wird, ist so bald wie möglich vorgesehen.

 

Mischfläche – Prinzip Rücksichtnahme

Münzenberg, 08.09.2017 - Die neue Parkflächenmarkierung im Steinweg hat dazu geführt, dass sich viele Fußgänger irritiert fragen, wo sie denn nun laufen sollen, da manch ein Auto jetzt direkt an der Hauswand parken muss. Wir alle wurden getreu dem Leitsatz „Kind, geh auf die Seite, ein Auto kommt!“ von Kindesbeinen an so geprägt, dass wir zu unserem Schutz auf der Seite, im günstigsten Fall auf dem Bürgersteig laufen sollen und wollen. Bei einer sogenannten „Mischfläche“ ist dieses Prinzip aufgehoben. Es bedeutet, dass Fußgänger und Fahrzeuge sich den Verkehrsraum gleichermaßen teilen.

Das Ausweichen auf andere Flächen (Randbereiche – Straßenmitte) durch Fahrzeuge und Fußgänger gleichermaßen ist auf diesen Flächen das herrschende Grundprinzip. Es gibt hier keine ausgewiesenen Gehwege mehr und die vorhandene Straßenfläche darf grundsätzlich überall befahren und beparkt werden, auch bis an die Grundstücksgrenze.

Für Mischflächen eignen sich im Allgemeinen wenig befahrene Straßen, die zusätzlich verkehrsberuhigt ausgebaut sind. Insbesondere enge innerstädtische Bereiche, die noch dazu durch ihre ansprechende Optik zum Langsamfahren verleiten, sind hierfür prädestiniert. So erscheint optisch ein Teilbereich der Straße als Fahrgasse, der von einzeln fahrenden Fahrzeugen genutzt werden kann. Diese „Fahrgasse“ ist mit Absicht schmal gehalten, so dass dort aus Sicherheitsgründen langsam gefahren werden muss. Im speziellen Fall des Steinwegs nutzen insbesondere Fußgänger, die auf einen Rollator angewiesen sind, gerne die asphaltierte Straßenmitte, da es sich dort leichter gehen lässt. Da nach den geltenden verkehrsrechtlichen Ausführungen bei der Nutzung einer Mischfläche für alle Verkehrsteilnehmer die allgemeine Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme gilt, ist dies mithin ihr gutes Recht und genau im Sinne eines „verkehrstechnischen Miteinanders“.

 

Erschließungsarbeiten im Baugebiet Brückfeld stehen vor dem Abschluss

Münzenberg, 24.08.2017 – Am heutigen Donnerstag wurde der Asphaltbelag für die Baustraße in der Blumenstraße im Stadtteil Gambach aufgebracht.

Damit stehen die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet kurz vor dem Abschluss. Die Freigabe der Straße ist für Anfang September geplant.

Frau Bürgermeisterin Dr. Tammer freut sich über die zügige Abwicklung der Arbeiten durch die Baufirma Hinterlang und  weist darauf hin, dass ab sofort auch Baugenehmigungen im vereinfachten Verfahren angenommen werden.

 

 

 

Markierung von Parkflächen im Münzenberger Steinweg

Münzenberg, 20.08.2017 – Zur Verbesserung der Verkehrssituation im Steinweg, Stadtteil Münzenberg, wurde das Parken in dieser Straße durch Parkflächenmarkierungen neu geregelt. Es handelt sich um eine reversible Probemarkierung, deren Wirkung nach einer Testphase von ca. 4 Monaten überprüft werden soll.

Die Markierungen wurden zur Verkehrsberuhigung auf der rechten und linken Seite der Straße angebracht. Sie wurden so platziert, dass unter Berücksichtigung von Hofeinfahrten, Kreuzungen usw. eine maximal mögliche Parkflächenzahl entsteht.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, sich in dem Probezeitraum an die vorgegebenen Markierungen zu halten, um die Zweckmäßigkeit der Maßnahme unter den vorgegebenen Umständen prüfen zu können. Sofern die Verkehrssituation es erforderlich macht, werden dann in der Folge weitere Änderungen vorgenommen.

Für Rückfragen, Anregungen, Kritik o.ä. wenden Sie sich bitte an die Straßenverkehrsbehörde, Frau Berit Heller, Tel.: 06033-9603-18 oder Herrn Janek Eckert, Tel.: 06033-9603-27.

 

Arbeitskreis Tourismus in Münzenberg ins Lebens gerufen

Münzenberg, 30.01.17 - Voll besetzt waren die Stuhlreihen am vergangenen Dienstag im Kulturhaus Alte Synagoge in Münzenberg. Rund 40 Personen waren der Einladung von Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß und der Tourismusbeauftragten Katharina Rüd zum Workshop „Tourismus in Münzenberg“ gefolgt. Gemeinsam mit der TourismusRegion Wetterau GmbH sollte an diesem Abend ein Arbeitskreis Tourismus für Münzenberg ins Leben gerufen werden. „Ziel dieses Arbeitskreises soll es sein, dass die Stadt Münzenberg, ihre Bürger, Vereine, Unternehmen, Gastronomen und Gastgeber gemeinsam an der touristischen Entwicklung der Stadt arbeiten, um Münzenberg erfolgreich als Urlaubs- und Ausflugsziel vermarkten zu können.“, erläutert die Tourismusbeauftragte Katharina Rüd.

Um den Anwesenden ein Bild der aktuellen touristischen Situation, zu den Planungen und Zielen der Stadt zu geben, führte die Tourismusbeauftragte zunächst in das Thema ein. Dabei war ihr wichtig zu erwähnen, dass bereits vor ihrer Einstellung ein Tourismuskonzept erarbeitet wurde, das als Grundlage ihrer Arbeit dient. Weiterhin hob Rüd die bisherige Leistung der Vereine, Unternehmen und Einzelpersonen hervor und betonte, dass die künftige Entwicklung des Tourismus in Münzenberg daran anknüpfen soll. Das gleiche gilt für die bisherigen Tätigkeiten und Ergebnisse der Tourismuskommission.

Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH, stellte anschließend kurz ihre Organisation vor und zeigte anhand von Beispielen auf, welche touristischen Potenziale es in der Wetterau und speziell in Münzenberg gibt. Beide Rednerinnen wiesen darauf hin, dass es bei dieser Initiative darum gehe, gemeinsam etwas zu bewirken. Denn nur durch ein Miteinander könne eine Stadt wie Münzenberg ihre Ziele erreichen. „Einzelaktionen verpuffen bei der Vielzahl an Angeboten, die es im touristischen Umfeld gibt. Gelingt es uns jedoch gemeinsam Münzenberg als attraktiven Ort in der Urlaubsregion Wetterau zu positionieren, profitieren alle davon.“, sind sich Katharina Rüd und Cornelia Dörr einig.

Nach diesem Appell war es an den Workshop-Teilnehmern, sich einzubringen. Die Anwesenden wurden aufgefordert ihre Wünsche, Ideen und Vorschläge für den Tourismus in Münzenberg anzubringen. Dies geschah in Form eines World-Cafés.

Im Vorfeld waren hierfür die Themenfelder: Rund um die Münzenburg, Geologischer Garten, Lutherweg, Gastgeber, Potenziale in den Stadtteilen, Akteure vor Ort, Führungen, Veranstaltungen und kombinierte Angebote definiert und an Stellwände geheftet worden. Aus dem Gespräch ergab sich später ein weiterer Punkt: Infrastruktur – Probleme und Hürden. „Es ist sinnvoll einen Themenrahmen vorzugeben, der aber Gestaltungsspielraum lässt. Die Teilnehmer sollten ihrer Fantasie freien Lauf lassen, ohne direkte die Grenzen oder Probleme zu sehen. Nur so lassen sich Ideen herauskitzeln und entwickeln.“, erläutert Cornelia Dörr das Vorgehen.

Jeder Teilnehmer konnte seine Angebote, Anmerkungen, Ideen und Vorschläge zum jeweiligen Themenblock aufschreiben und an der entsprechenden Stellwand anbringen. Dieses Angebot wurde sehr intensiv genutzt. Heraus kamen sowohl eine umfangreiche Sammlung an konkreten Vorschlägen für die touristische Entwicklung Münzenbergs, aber auch konstruktive Gespräche zwischen den Teilnehmern.

Die Bandbreite der Beiträge ist sehr groß und lässt erkennen wie viel in der Stadt getan werden kann, aber auch wie viele engagierte Menschen es gibt, die bereit sind, etwas zu tun. Die Ideen sind naturkundlicher, historischer, kultureller, aber auch organisatorischer und struktureller Art. So könnte sich daraus beispielsweise ein umfangreiches Führungsangebot für das gesamte Stadtgebiet zu verschiedenen Themenschwerpunkten entwickeln, aber auch die Stadtentwicklung könnte profitieren.

Eine detaillierte Auswertung der Themen wird in den kommenden Wochen erfolgen. Als erstes Fazit konnten Katharina Rüd und Cornelia Dörr mit nach Hause nehmen, dass das Interesse an einem Arbeitskreis Tourismus für Münzenberg sehr groß ist. Die Anwesenden haben sich für die Gründung eines solchen Arbeitskreises ausgesprochen und dies auch gleich mit einem Termin für ein erstes gemeinsames Treffen besiegelt. Am Aschermittwoch, den 01.03.2017 werden die Teilnehmer zusammenkommen und dies auch direkt mit einem gemeinsamen Heringsessen verbinden. Da wird es dann auch in die konkrete Projektarbeit hinein gehen, denn gerade das Thema Lutherweg, Pilgern und Übernachten, ist brandaktuell. Aber auch Angebote für die Sommermonate gilt es jetzt zu planen und zu organisieren. „Bei so vielen engagierten Arbeitskreis-Teilnehmern, bin ich guter Dinge, dass wir schon in diesem Sommer zu den bestehenden erfolgreichen Veranstaltungen weitere attraktive Angebote schaffen können, die vielleicht den ein oder anderen Besucher mehr nach Münzenberg bringen werden.“, zeigt sich Katharina Rüd optimistisch

 

Stadt Münzenberg ist seit 01.01.2017 Mitgliedskommune der TourismusRegion Wetterau GmbH

Münzenberg, 26.01.17 - Die Burg Münzenberg war bereits im Logo der TourismusRegion Wetterau GmbH enthalten, es hat nur noch der Beitritt der Stadt zur Gesellschaft gefehlt. Das wurde nun im Rahmen des Workshops „Tourismus in Münzenberg“ am Dienstagabend nachgeholt. Nachdem die Stadtverordneten im November 2016 der Kooperation mit der „TRW“ zugestimmt hatten, unterzeichneten Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß und Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH, den Kooperationsvertrag zur Entwicklung und Vermarktung tourismusspezifischer Angebote und Markenbildung. Münzenberg ist somit seit dem 01.01.2017 Kooperationspartner der TourismusRegion Wetterau GmbH.

Ziel der Zusammenarbeit ist, es den Tages- und Übernachtungstourismus in der Burgenstadt zu steigern, Kaufkraft nach Münzenberg zu holen und das Tourismusbewusstsein zu fördern. Dazu möchte die Stadt gemeinsam mit Gastgebern, Gastronomen, Vereinen und Bürgern Angebote schaffen, die der Vermarktung und Bekanntmachung der Stadt dienen. Die TourismusRegion Wetterau unterstützt dabei durch bereits bestehende Maßnahmen, wie beispielsweise Messeauftritte und die Darstellung in Printmedien.

Die Tourismusbeauftragte der Stadt, Katharina Rüd, sieht die Kooperation als wichtigen Schritt für die touristische Entwicklung der Stadt an. Gemeinsam mit anderen Kommunen der Wetterau lasse sich eine deutlich größere Reichweite erzielen, als durch Einzelaktionen. Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß sieht in der Zusammenarbeit mit der TourismusRegion Wetterau einen logischen Schritt. „Nachdem wir eine Tourismusbeauftragte eingestellt haben, müssen wir alles unternehmen, damit ihre Arbeit auch Früchte tragen kann. Eine Reichweite, wie sie die TourismusRegion Wetterau GmbH hat, ist von uns alleine nicht zu bewerkstelligen.“

Ab sofort wird Münzenberg nun in der ganzen RheinMain Region und noch deutlich darüber hinaus mit vermarktet werden. „Jetzt ist es an uns und den Bürgern, gemeinsam Angebote zu schaffen, die auch erfolgreich vermarktet werden können. Dazu wird es den Arbeitskreis Tourismus geben, der bestehende Angebote weiterentwickeln und neue Angebote schaffen möchte.“, erklärt Katharina Rüd. Vorrangig sind im ersten Schritt spezielle Angebote für Pilger auf dem Lutherweg, aber auch ein verbessertes Angebot an historischen, kulturellen und naturkundlichen Führungen im gesamten Stadtgebiet geplant. Außerdem werden Kombiangebote mit Gastgebern und Gastronomen angestrebt.

Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH ist froh, dass Münzenberg nicht mehr länger nur Bestandteil des Logos, sondern nun auch Mitglied der Gemeinschaft ist. Auch sie sieht in der Burgenstadt viel touristisches Potential, das nun lokalisiert, entwickelt und gefördert werden muss.

Erste Schritte zur touristischen Entwicklung der Stadt wurden in den vergangenen Monaten bereits getan. Ein Gastgeberverzeichnis ist derzeit im Entstehen und auch ein Imageflyer mit allen Sehenswürdigkeiten ist in Vorbereitung. Diese werden dann bald im touristischen Netzwerk der Wetterau erhältlich sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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