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Pressemitteilung

10.02.2017 - Zusammenlegung von Wahlbezirken in Gambach und Münzenberg

Am 19.02.2017 steht in Münzenberg die Bürgermeisterwahl an. Dieses Ereignis hat die Stadt zum Anlass genommen, um die Aufteilung der Wahlbezirke einmal auf den Prüfstand zu stellen. Dabei stellte sich heraus, dass eine Umstrukturierung der Wahllokale wirtschaftlich sinnvoll und organisatorisch umsetzbar ist.

Das bedeutet, dass es in Gambach zukünftig nur noch zwei statt drei Wahllokale geben wird, die jedoch mit mehr Wahlkabinen ausgestattet werden. Ein Wahllokal wird wie bisher im Kindergarten Kinderbrücke eingerichtet sein, das zweite im großen Saal im Bürgerhaus Gambach. Beide Wahllokale haben einen barrierefreien Eingang. Welchem Wahllokal die Bürger zugeordnet sind, können diese ihrer Wahlbenachrichtigung entnehmen.

Auch im Stadtteil Münzenberg wird es eine Reduzierung von zwei auf ein Wahllokal geben. Alle Münzenberger werden nun im Kulturhaus Alte Synagoge ihre Stimme abgeben. Auch dort werden dafür mehr Wahlkabinen zur Verfügung stehen. Die Wahlbezirke in Trais und Ober-Hörgern bleiben unverändert.

Wahlleiterin Berit Heller begründet den Schritt der Umstrukturierung mit der Zunahme der Briefwähler und einem Rückgang der Wahlbeteiligung. Ein weiterer Grund ist die bisherige ungleiche Größe der Wahlbezirke und die Schwierigkeit, ehrenamtliche Helfer für die Durchführung der Wahl zu finden.

Nach erfolgter Wahl können interessierte Bürger am 19.02.2017 ab 19:15 im Bürgerhaus Gambach mit der Bekanntgabe des Ergebnisses rechnen. Zeitnah wird es dann auch eine Veröffentlichung auf der Webseite der Stadt unter www.muenzenberg.de geben.

Eine eventuelle Stichwahl ist für den 05.03.2017 angesetzt.

 

31.01.2017 - Kinderabend in der Kinderbrücke ein voller Erfolg

Kinderwünsche werden gehört und erfüllt – gelebte Partizipation in der Kinderbrücke

Die Kinder des Kindergartens Kinderbrücke in Gambach beschwerten sich vor einiger Zeit bei ihren Erzieherinnen, dass es immer nur Elternabende gäbe, aber noch nie ein Kinderabend organisiert worden wäre. Die Erzieherinnen nahmen den Wunsch der Kinder ernst. In der vergangenen Woche kamen dann alle Kinder der Kinderbrücke zu einem Kinderabend zusammen.

 

Natürlich war der Kinderabend nicht mit einem Elternabend zu vergleichen, aber auch die Kinder kamen abends und ohne Eltern.  Gemeinsam wurden Waffeln und Suppe gegessen, Stockbrot gemacht, und ein Kasperletheater angeschaut. Außerdem ging es in den nächtlichen Garten auf eine spannende Suche nach den Wichtelmännchen, die bereits seit der Weihnachtszeit im Kindergarten hausen. Mit ihren Taschenlampen entdeckten die Kinder doch tatsächlich einige der kleinen Gesellen im Gebüsch.

Auch künstlerisch wurde etwas geboten. So bekamen die Kinder Glitzertattoos gemacht und konnten mit Instrumenten musizieren und singen. Action gab es im Turnraum, wo wie in einer Disco getanzt wurde. Um die Kinder jedoch nicht völlig aufgedreht den Eltern zu übergeben, entspannten sich am Schluss alle bei einer Yoga-Schatzsuche.

Am Lagerfeuer verabschiedeten sich dann Eltern und Kindern mit einem gemeinsamen Lied. Christine Dietz, Leiterin der Kinderbrücke ist von der Aktion überzeugt: „Das ist gelebte Partizipation mit viel Spaß. Und wenn man dann sieht, wie begeistert die Kinder sind, dann wird deutlich, dass sich der Aufwand für alle Beteiligten auf jeden Fall lohnt.“ Gemeinsam wurde entschieden, dass es wieder einen Kinderabend soll. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht die Eltern in Zukunft auch so ein umfangreiches Programm geboten bekommen wollen, wenn sie zum nächsten Elternabend kommen.


30.01.2017 - Arbeitskreis Tourismus in Münzenberg ins Lebens gerufen

Voll besetzt waren die Stuhlreihen am vergangenen Dienstag im Kulturhaus Alte Synagoge in Münzenberg. Rund 40 Personen waren der Einladung von Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß und der Tourismusbeauftragten Katharina Rüd zum Workshop „Tourismus in Münzenberg“ gefolgt. Gemeinsam mit der TourismusRegion Wetterau GmbH sollte an diesem Abend ein Arbeitskreis Tourismus für Münzenberg ins Leben gerufen werden. „Ziel dieses Arbeitskreises soll es sein, dass die Stadt Münzenberg, ihre Bürger, Vereine, Unternehmen, Gastronomen und Gastgeber gemeinsam an der touristischen Entwicklung der Stadt arbeiten, um Münzenberg erfolgreich als Urlaubs- und Ausflugsziel vermarkten zu können.“, erläutert die Tourismusbeauftragte Katharina Rüd.

Um den Anwesenden ein Bild der aktuellen touristischen Situation, zu den Planungen und Zielen der Stadt zu geben, führte die Tourismusbeauftragte zunächst in das Thema ein. Dabei war ihr wichtig zu erwähnen, dass bereits vor ihrer Einstellung ein Tourismuskonzept erarbeitet wurde, das als Grundlage ihrer Arbeit dient. Weiterhin hob Rüd die bisherige Leistung der Vereine, Unternehmen und Einzelpersonen hervor und betonte, dass die künftige Entwicklung des Tourismus in Münzenberg daran anknüpfen soll. Das gleiche gilt für die bisherigen Tätigkeiten und Ergebnisse der Tourismuskommission.

Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH, stellte anschließend kurz ihre Organisation vor und zeigte anhand von Beispielen auf, welche touristischen Potenziale es in der Wetterau und speziell in Münzenberg gibt. Beide Rednerinnen wiesen darauf hin, dass es bei dieser Initiative darum gehe, gemeinsam etwas zu bewirken. Denn nur durch ein Miteinander könne eine Stadt wie Münzenberg ihre Ziele erreichen. „Einzelaktionen verpuffen bei der Vielzahl an Angeboten, die es im touristischen Umfeld gibt. Gelingt es uns jedoch gemeinsam Münzenberg als attraktiven Ort in der Urlaubsregion Wetterau zu positionieren, profitieren alle davon.“, sind sich Katharina Rüd und Cornelia Dörr einig.

Nach diesem Appell war es an den Workshop-Teilnehmern, sich einzubringen. Die Anwesenden wurden aufgefordert ihre Wünsche, Ideen und Vorschläge für den Tourismus in Münzenberg anzubringen. Dies geschah in Form eines World-Cafés.

Im Vorfeld waren hierfür die Themenfelder: Rund um die Münzenburg, Geologischer Garten, Lutherweg, Gastgeber, Potenziale in den Stadtteilen, Akteure vor Ort, Führungen, Veranstaltungen und kombinierte Angebote definiert und an Stellwände geheftet worden. Aus dem Gespräch ergab sich später ein weiterer Punkt: Infrastruktur – Probleme und Hürden. „Es ist sinnvoll einen Themenrahmen vorzugeben, der aber Gestaltungsspielraum lässt. Die Teilnehmer sollten ihrer Fantasie freien Lauf lassen, ohne direkte die Grenzen oder Probleme zu sehen. Nur so lassen sich Ideen herauskitzeln und entwickeln.“, erläutert Cornelia Dörr das Vorgehen.

Jeder Teilnehmer konnte seine Angebote, Anmerkungen, Ideen und Vorschläge zum jeweiligen Themenblock aufschreiben und an der entsprechenden Stellwand anbringen. Dieses Angebot wurde sehr intensiv genutzt. Heraus kamen sowohl eine umfangreiche Sammlung an konkreten Vorschlägen für die touristische Entwicklung Münzenbergs, aber auch konstruktive Gespräche zwischen den Teilnehmern.

Die Bandbreite der Beiträge ist sehr groß und lässt erkennen wie viel in der Stadt getan werden kann, aber auch wie viele engagierte Menschen es gibt, die bereit sind, etwas zu tun. Die Ideen sind naturkundlicher, historischer, kultureller, aber auch organisatorischer und struktureller Art. So könnte sich daraus beispielsweise ein umfangreiches Führungsangebot für das gesamte Stadtgebiet zu verschiedenen Themenschwerpunkten entwickeln, aber auch die Stadtentwicklung könnte profitieren.

Eine detaillierte Auswertung der Themen wird in den kommenden Wochen erfolgen. Als erstes Fazit konnten Katharina Rüd und Cornelia Dörr mit nach Hause nehmen, dass das Interesse an einem Arbeitskreis Tourismus für Münzenberg sehr groß ist. Die Anwesenden haben sich für die Gründung eines solchen Arbeitskreises ausgesprochen und dies auch gleich mit einem Termin für ein erstes gemeinsames Treffen besiegelt. Am Aschermittwoch, den 01.03.2017 werden die Teilnehmer zusammenkommen und dies auch direkt mit einem gemeinsamen Heringsessen verbinden. Da wird es dann auch in die konkrete Projektarbeit hinein gehen, denn gerade das Thema Lutherweg, Pilgern und Übernachten, ist brandaktuell. Aber auch Angebote für die Sommermonate gilt es jetzt zu planen und zu organisieren. „Bei so vielen engagierten Arbeitskreis-Teilnehmern, bin ich guter Dinge, dass wir schon in diesem Sommer zu den bestehenden erfolgreichen Veranstaltungen weitere attraktive Angebote schaffen können, die vielleicht den ein oder anderen Besucher mehr nach Münzenberg bringen werden.“, zeigt sich Katharina Rüd optimistisch.


26.01.17 - Stadt Münzenberg ist seit 01.01.2017 Mitgliedskommune der TourismusRegion Wetterau GmbH

Die Burg Münzenberg war bereits im Logo der TourismusRegion Wetterau GmbH enthalten, es hat nur noch der Beitritt der Stadt zur Gesellschaft gefehlt. Das wurde nun im Rahmen des Workshops „Tourismus in Münzenberg“ am Dienstagabend nachgeholt. Nachdem die Stadtverordneten im November 2016 der Kooperation mit der „TRW“ zugestimmt hatten, unterzeichneten Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß und Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH, den Kooperationsvertrag zur Entwicklung und Vermarktung tourismusspezifischer Angebote und Markenbildung. Münzenberg ist somit seit dem 01.01.2017 Kooperationspartner der TourismusRegion Wetterau GmbH.

Ziel der Zusammenarbeit ist, es den Tages- und Übernachtungstourismus in der Burgenstadt zu steigern, Kaufkraft nach Münzenberg zu holen und das Tourismusbewusstsein zu fördern. Dazu möchte die Stadt gemeinsam mit Gastgebern, Gastronomen, Vereinen und Bürgern Angebote schaffen, die der Vermarktung und Bekanntmachung der Stadt dienen. Die TourismusRegion Wetterau unterstützt dabei durch bereits bestehende Maßnahmen, wie beispielsweise Messeauftritte und die Darstellung in Printmedien.

Die Tourismusbeauftragte der Stadt, Katharina Rüd, sieht die Kooperation als wichtigen Schritt für die touristische Entwicklung der Stadt an. Gemeinsam mit anderen Kommunen der Wetterau lasse sich eine deutlich größere Reichweite erzielen, als durch Einzelaktionen. Bürgermeister Hans Jürgen Zeiß sieht in der Zusammenarbeit mit der TourismusRegion Wetterau einen logischen Schritt. „Nachdem wir eine Tourismusbeauftragte eingestellt haben, müssen wir alles unternehmen, damit ihre Arbeit auch Früchte tragen kann. Eine Reichweite, wie sie die TourismusRegion Wetterau GmbH hat, ist von uns alleine nicht zu bewerkstelligen.“

Ab sofort wird Münzenberg nun in der ganzen RheinMain Region und noch deutlich darüber hinaus mit vermarktet werden. „Jetzt ist es an uns und den Bürgern, gemeinsam Angebote zu schaffen, die auch erfolgreich vermarktet werden können. Dazu wird es den Arbeitskreis Tourismus geben, der bestehende Angebote weiterentwickeln und neue Angebote schaffen möchte.“, erklärt Katharina Rüd. Vorrangig sind im ersten Schritt spezielle Angebote für Pilger auf dem Lutherweg, aber auch ein verbessertes Angebot an historischen, kulturellen und naturkundlichen Führungen im gesamten Stadtgebiet geplant. Außerdem werden Kombiangebote mit Gastgebern und Gastronomen angestrebt.

Cornelia Dörr, Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH ist froh, dass Münzenberg nicht mehr länger nur Bestandteil des Logos, sondern nun auch Mitglied der Gemeinschaft ist. Auch sie sieht in der Burgenstadt viel touristisches Potential, das nun lokalisiert, entwickelt und gefördert werden muss.

Erste Schritte zur touristischen Entwicklung der Stadt wurden in den vergangenen Monaten bereits getan. Ein Gastgeberverzeichnis ist derzeit im Entstehen und auch ein Imageflyer mit allen Sehenswürdigkeiten ist in Vorbereitung. Diese werden dann bald im touristischen Netzwerk der Wetterau erhältlich sein.

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