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Sehenswürdigkeiten

Rathaus in Gambach, Hauptstraße 33

Der zweigeschossige Bau an der Nordwestseite des Kirchhofes, das Erdgeschoß ist als offene Halle gestaltet, diente bis 1806 als Sitz des Solms-Braunfels´schen Amtes Gambach. Erbauer und Datum der Erbauung gehen aus Inschriften an der Obergeschoß-Schwelle hervor: "Edificata est hec domus anno dni 1561, 28 May" und "Dis Haus hat gemach Meister Michaeliy und Meister Laux".

Heimatmuseum / Heimatstube im Rathaus Gambach; nähere Infos hier 

 

 

 

 

 

 

 

Evangelische Pfarrkirche in Gambach, Kirchgasse 2

Die Pfarrkirche wurde 1703 in der Zeit der Herrschaft des Grafen Wilhelm Moritz von Solms-Braunfels fertiggestellt. Im Inneren wurde eine u-förmige Empore errichtet, die zur erhöhten Kanzel in östlicher Richtung ausgerichtet ist. Über der Kanzel wurde 1853/54 eine eigene Empore für die Orgel nachträglich eingebaut.

 

 

 

 

 

Rathaus in Ober-Hörgern, Brunnenstr. 2

In der Ortsmitte, an der Kreuzung Licher Straße und Brunnenstraße, befindet sich das Ober-Hörgerner Rathaus, dessen ältere Fachwerkteile vermutlich noch auf das 17. Jahrhundert zurückgehen. Um 1840 wurde die Licher Straße als Bestandteil der neuen Provinzialstraße von Butzbach nach Lich zu ihrer heutigen Größe ausgebaut.

 

 

 

 

 

Evangelische Kirche in Ober-Hörgern, Licher Straße 13-15

In einer Inschrift unter den Wappen des Grafen Friedrich Wilhelm von Solms-Lich und seiner Gemahlin Wilhelmina Magdalena ist das Datum der Erbauung der Kirche mit 1729 angegeben. Der an der Nordseite stehende Turm ist allerdings noch gotisch, die Datierung der Wetterfahne 1778. Im Inneren der Kirche ist eine dreiseitige Empore, Gestühl und Kanzel aus der Bauzeit, sowie eine später gebaute Orgel von 1839 zu finden.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Trais, Römerstraße 13

Eines der schönsten Beispiele für den in der Wetterau häufig anzutreffenden historischen Gehöfttyp. Das Hoftor führt als Baudatum des Hofes das Jahr 1690 an, das Tor selbst wurde vermutlich um 1800 gebaut.

Das Hoftor der Anlage trägt die Inschrift DIESSES HAUS IST AUFFGERICHT WORTEN DEN 1O DAG MEY DURCH ANNA DORATEA UND VO MEISTER JOHANNES HENRICH ALMNREDTER VON OBERNHOFFEN 1690

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Evangelische Pfarrkirche in Trais, Wetterstr. 22

Das Hauptschiff und der nördliche Turm gehen möglicherweise auf die Zeit um 1100 zurück. Der heute erhaltene Baubestand ist romanischen Ursprungs; wurde aber 1889 beträchtlich überformt. Die Bedeutung der Traiser Kirche als langjährige Mutterkirche für die umliegenden Gemeinden, einschließlich Münzenbergs, verweist auf die Bedeutung des frühen geschichtlichen Siedlungsplatzes.

 

 

 

 

 

 

Geologischer Lehrpfad (Stadtteil Münzenberg, Am Viehtrieb)

Dieses inmitten von Feldern und Wiesen ganz im Stile eines antiken "Amphitheaters" arrangierte Kleinod enthält in großer Vielfalt die wichtigsten Gesteine der Region, der daran angrenzenden Gebiete Hessens wie auch darüber hinweg, vornehmlich aus der Tertiärzeit. Besondere Schwerpunkte sieht der Besitzer in den chemisch-biologisch und physikalisch bedeutsamen Aspekten dieser Gesteinssammlung, die bei deren Entstehung, Bildung und dem Zerfall innerhalb des Naturkreislaufes eine Rolle spielt. Interessierte Personen und Gruppen können sich zwecks Besuchs- und Führungsterminen mit Herrn Oeste (Tel.: 06422/85168, Fax: 06422/922724) oder Herrn Groß (Tel: 06004/3072) in Verbindung setzen. Parkmöglichkeiten sind am Sportplatz Münzenberg vorhanden.
Zur Homepage des geologischen Lehrpfades

 

Am Galgen

Südwestlich des Ortskerns von Münzenberg liegt der Galgen, eine in dieser Form einzigartige historische Gerichtsstätte in der Wetterau. Er besteht aus zwei aus Bruchsteinen gemauerten Säulen, die im Sockel rechteckig, nach oben sechseckig sind und wurde um 1800 zum letzten Mal genutzt. Den Fußweg vom Marktplatz Münzenberg zum Galgenberg können Sie auf dieser Google Maps Karte einsehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Evangelische Pfarrkirche in Münzenberg, Pfarrgasse 6

Die evangelische Pfarrkirche geht wahrscheinlich auf einen romanischen Bau aus der Gründungszeit der Stadt zurück. Mitte des 13. Jahrhunderts bedingte das Wachstum der Stadt die Verselbständigung der Pfarrei von der Traiser Mutterkirche, es entstanden in der Folge der Chorturm und ein südliches Seitenschiff. Nach der Reformation wurden in beiden Schiffen Emporen eingebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rathaus in Münzenberg, Marktplatz 1

Erbaut 1551/54, dominiert das Rathaus die Südseite des langgezogenen Marktplatzes. Wesentlicher baulicher Bestandteil ist ein von vier Bürgen getragener Erker. Im Saal des Obergeschosses trägt eine Holzsäule das Datum 1554.

 

 

 

 

 

 

 

Hattsteiner Hof

Ehemaliger Solms-Laubacher Burgmannenhof. Der Gutshof, heute größtenteils zu Wohnraumzwecken genutzt, geht auf den Besitz der Grafen von Solms zurück, die seit 1418 eine herrschaftliche Stellung in Münzenberg hatten. Der ältere Teil des Hofes, mit rundem Treppenturm und erkerartigem Vorbau, stammt aus dem 16. Jahrhundert, das barocke Herrenhaus aus der Zeit der Renaissance. Die beiden an der Nordseite des Hofes stehenden Gebäudeabschnitte stehen unter Denkmalschutz.

 

 

 

 

Burg Münzenberg

Auf einem Höhenrücken erhebt sich die Burg Münzenberg. Mit ihren beiden hochaufragenden Bergfrieden beherrscht sie weithin das Land und ist das Wahrzeichen dieser Region.

Conrad II. aus der Familie der Reichsministerialen von Hagen und Arnsburg hat um die Mitte des 12. Jahrhunderts den für die Anlage einer Burg bestens geeigneten Münzenberg durch Tausch vom Kloster Fulda erworben. Die Errichtung der Burg Münzenberg kann dem Versuch des Staufers Konrad Ill. zugerechnet werden, die Wetterau als zentral gelegenes Reichsterritorium von Nord-Osten zu sichern.

Die genaue Bauzeit der neuen Burg ist nicht überliefert; bekannt ist aber, dass der Sohn Conrads Il. von Hagen-Arnsburg, Cuno I., ab 1165 den Namen des neuen Ortes führte.

 

Dem romanischen Ursprungsbau aus dem 12. Jahrhundert ist vor allem die innere Ringmauer, der östliche Bergfried und der südliche Palas zugehörig. Die Ringmauer folgt oval gestreckt, den natürlichen Gegebenheiten des aus Basalt bestehenden Bergkegels. Auf der Außenseite ist die Ringmauer mit den für die Entstehungszeit charakteristischen Buckelquadern verkleidet. Der angesprochene Bergfried im Osten der Burg ist rund, hat einen hochliegenden Eingang, ein etwa 10 m tiefes Verlies ist überwölbt, seine romanischen Partien reichen bis zum Ansatz der oberen Fenster. Der zweigeteilte Palas ist durch die Nobilität seiner erhaltenen Detailformen ein Höhepunkt romanischer Baukunst. Auf der Außenseite zeigt eine aus acht Bögen bestehende Fensterarkade mit Rundsäule in der Mitte einen herrschaftlichen Saal im zweiten Obergeschoß an. Stilistisch gibt es Bezüge der Arkadenwerksteine zur Kaiserpfalz in Gelnhausen (um 1170 erbaut). Im Unterschied zu außen ist das Erscheinungsbild des Palas auf der Burghofseite bewegter. Rundbogenfenster sind paarweise oder in einer Vierergruppe zusammengefaßt. Sie werden jeweils von einem Schachbrett- oder Zackenfries gerahmt. Ein Zugangsportal zu den Obergeschossen mit Kleeblattbogen ist noch vollständig erhalten. Das östlich an den Palas anschließende - ursprünglich einzige - Burgtor mit darübergelegener Kapelle stammt ebenfalls noch aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber in spätgotischer Zeit umgestaltet.

Das äußere Burgtor. Für die Mitte des 13. Jahrhunderts ist eine zumindest teilweise Zerstörung von Burg Münzenberg aufgrund von Brandschutt nachweisbar. Beim Wiederaufbau durch Ulrich Il. von Münzenberg wurde zugleich der für erforderlich gehaltene zweite Bergfried im Westen der Burg begonnen.

1255 starb Ulrich II. kinderlos und der Münzenberger Besitz wurde daraufhin aufgeteilt. Durch Erwerb und Tausch blieben schließlich bis zum Ende des 13. Jahrhunderts die Grafen von Hanau und von Falkenstein alleinige Ganherren der Burg, und zwar im Besitzverhältnis von 1/6 (Hanau) und 5/6 (Falkenstein).

Vermutlich noch im 13. Jahrhundert errichteten die Falkensteiner auf der Nordseite der Burg einen neuen Palas mit angrenzenden Wirtschaftsbauten, zugleich führten sie den begonnenen Westturm fort, erhöhten die vorhandene Ringmauer unter Verschließen ihrer Zinnen, umgaben sie mit einer weiteren, niedrigeren Mauerschale, so dass ein vorgelagerter Wehrgang entstand.

Um 1500 folgte die letzte Ausbauphase der Burg Münzenberg. Im Innern wurde der Westturm endlich vollendet, zwischen Kapelle und Ostturm erbaute man einen neuen Küchentrakt. Die Einführung der Feuerwaffen erforderte eine zweite, weiter gezogene Ringmauer. Sie erhielt mehrere flankierende Türme und im Westen ein großes rundes Bollwerk. Äußere und innere Ringmauer wurden durch mehrere Schottwände verbunden, so dass sich eine Abfolge von

Zwingern ergab. Dem inneren Burgtor war nun ein mittleres und ein äußeres Tor vorgeschaltet. Ohne Verteidigungsaufgabe war ein letzter Mauerring im Westen der Burg.

Seit der Zeit um 1600 wurde die Burg nicht mehr unterhalten. Mit dem Aussterben der Falkensteiner im Jahre 1418 splitterten sich die Besitzanteile an der Burg weiter auf, so dass sie ihren strategischen Zweck der Herrschaftssicherung nicht mehr erfüllen konnte. Bezeichnend ist, dass die Grafen von Solms als Besitznachfolger der Falkensteiner nicht mehr in der Burg siedelten, sondern südlich von ihr. Dort ließen sich die neuen Formen der Repräsentation (Wohnschloß) und der Ökonomie (Gutshof) besser verwirklichen.

Territorial kam die Burg Münzenberg in den Jahren 1806/10 zu Hessen-Darmstadt, der Grundbesitz wechselte 1935 aus überwiegend Solmser Hand an den Staat Hessen. Der Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen obliegt gegenwärtig die Unterhaltung der Burgruine Münzenberg, die aufgrund ihrer territorialgeschichtlichen und baukünstlerischen Bedeutung ein herausragendes Kulturdenkmal der Wetterau ist.

 

Öffnungszeiten der Burgruine

März, April, Oktober und November:

dienstags-sonntags 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Mai bis September:

dienstags - sonntags 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Juli und August auch MONTAGS geöffnet!

Dezember, Januar und Februar: WINTERPAUSE

Gruppenanmeldungen sind das ganze Jahr möglich.

 

Eintrittspreise

Erwachsene: 3,50 Euro

Familienkarte: 8,00 Euro

Gruppen / Ermäßigungen: 2,00 Euro

Schulklassen und Kindergärten -pauschal-: pro Schüler 1,50 Euro

 

Eine Übersicht über Burgführungen erhalten Sie hier.

Einen Überblick über Bücher und Videocassetten mit der Möglichkeit der Online-Bestellung finden Sie hier!

 

 

 

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